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Brandenburg/Havel Hoffnung für das Industriemuseum
Lokales Brandenburg/Havel Hoffnung für das Industriemuseum
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07:00 09.01.2016
Das Industriemuseum von innen. Quelle: Manina Enzkat
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Brandenburg/H

Der Kulturexperte der SPD, Udo Geiseler, hat Vertreter von Stadt und Land Brandenburg davor gewarnt, sich den „schwarzen Peter zuzuschieben, wer daran Schuld ist, dass es dem Industriemuseum schlecht geht“. Der SPD-Stadtverordnete forderte Vertreter der Ministerien und der Stadt dazu auf, miteinander Wege zu finden, das Museum auskömmlich zu finanzieren und zu sichern.

Museumsleiter Marius Krohn hatte mehrfach davor gewarnt, man werde Personal entlassen und das Museum schließen müssen, wenn sich Stadt und Land nicht in der verabredeten Form an den Kosten beteiligen. Doch beide Seiten stecken in einem Dilemma: Der Stadt ist es nicht gelungen, einen genehmigungsfähigen Haushalt für 2015 vorzulegen, und das Land hat dem bisherigen Entwurf die Zustimmung verweigert. Dadurch konnten am Jahresanfang 2015 geplante Mehrausgaben nicht ausgezahlt werden. Laut Geiseler scheint „die Kuh zeitweise vom Eis“.

Sowohl die Stadt, als auch das Land haben die Förderzusagen für 2016 auf dem Niveau von 2014 gegeben. Damit ist übergangsweise Geld da. „Um uns selbst ein Bild zu machen, habe ich den Kulturausschuss am Donnerstag um 18 Uhr ins Industriemuseum verlegt“, sagt Geiseler. Er wolle „ein Zeichen setzen.“

Von Benno Rougk

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