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Brandenburg/Havel Hollywood an der Havel: Oscar für Schülerfilme
Lokales Brandenburg/Havel Hollywood an der Havel: Oscar für Schülerfilme
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16:19 14.07.2017
Brandenburg rockt: Das Statement der Jugendlichen auf dem Schulhof der Oberschule Nord. Quelle: J. Steiner
Brandenburg/H

Film ab und „Brandenburg Rockt“ hieß es in der Brandenburger Oberschule Nord. Die jungen Regisseure und Regisseurinnen stellten am Freitagnachmittag mit ihren Teams die Videobeträge zum Thema „Meine Stadt – Meine Zukunft“ vor.

250 Schülerinnen und Schüler der Oberschule sitzen gespannt in der Turnhalle. Einige drücken die Daumen, andere diskutieren darüber, welcher Beitrag gewonnen haben könnte. Die Leiterin des Projektes, Johanna Eichstädt, moderiert gemeinsam mit dem Schulleiter, Ulrich Neumann, die Verleihung an. Jetzt wird es ruhig im Saal. Nacheinander werden die vier Gewinnerfilme gezeigt. In der Kategorie bester Film, gewinnen die Beträge der Gruppen Essen und Graffiti illegal. Neben den Oscars für den besten Film werden auch die schönsten Ideen prämiert. Hier geht der kleine goldene Mann an die Gruppen Medizinberufe und Minigolf. Die gezeigten Filme haben eines gemeinsam, sie beinhalten Interviews mit Brandenburgern und Bilder der Havelstadt.

Die Jury, welche sich aus den Lehrern der Schule zusammensetzt, hatte es nicht leicht. 50 Videobeträge haben die Kinder in der vergangenen Woche erstellt und diese galt es zu bewerten. Neben Kriterien wie Kreativität und Idee, war es für die Jury auch wichtig die handwerklichen Fähigkeiten, wie Schnitt und Ton zu bewerten.

Die Gruppen aus fünf Schülern sind bunt gemischt. Die Jungen und Mädchen aus den Jahrgangsstufen acht und neun konnten sich ihre Projektpartner nicht selbst aussuchen. Die Gruppen wurden durch Interessenbereiche bestimmt.

Spannung bei der Preisverleihung in der Turnhalle. Quelle: J. Steiner

Wer etwas zum Thema Tiere produzieren wollte, kam in die eine Gruppe, wer sich für Medizin interessierte in eine andere. Aus insgesamt zehn Themengebieten konnten die Kinder wählen und mussten sich danach ein Unterthema einfallen lassen „Das war auch für die Kinder eine neue Situation, in welcher sie sich zunächst zurechtfinden mussten“, sagte Johanna Eichstädt. Johanna weiter: „Ich bin begeistert das, dass so gut funktioniert hat.“ Auch der Schulleiter zeigt sich zufrieden: „Es waren sehr schöne Sachen dabei.“ Wenn möglich, will er im kommenden Jahr eine Arbeitsgruppe ins Leben rufen, welche Videobeiträge über die Schule und Stadt erstellen soll, denn Brandenburg rockt.

Dieses Statement welches aus den Köpfen der Kinder so schnell nicht verschwinden wird, ist ein Loblied auf die Stadt. Eine Stadt in der die Jugendlichen ihre Zukunft sehen. Das Projekt, das vom „Büro Blau“ durchgeführt wird, soll den Kindern Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung beibringen. Sichtlich stolz, verließen die Oscargewinner die Sporthalle. Das nächste Ziel haben Sie auch vor Augen, denn am kommenden Mittwoch beginnen für alle die Sommerferien.

Von Björn Kapfer

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