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Brandenburg/Havel Holzschuher: Kirchmöser an A2 anschließen
Lokales Brandenburg/Havel Holzschuher: Kirchmöser an A2 anschließen
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19:09 21.03.2018
Die Brücke der Potsdamer Straße über der Regionalbahnstrecke R1 ist nicht zu retten. Doch wohin mit dem Verkehr auf der Haupteinfahrtsstraße? Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H.


Die Brücke in der Potsdamer Straße in Brandenburg an der Havel ist nicht mehr zu retten. Der Zahn der Zeit und der Rost haben dem Bauwerk aus Stahl so zu schaffen gemacht, dass eine Reparatur offenkundig ausgeschlossen werden muss. Das Problem: Unter der Brücke pendelt nicht nur der RE1 dutzendfach pro Tag hin und her.

Viel befahrene Strecke

Die Bahnstrecke ist viel befahren, wie Autofahrer in stundenlanger Wartezeit an der Wuster Schranke täglich leidvoll erfahren müssen. In den kommenden beiden Jahren soll die Brücke im laufenden Bahnbetrieb durch einen Neubau ersetzt werden. Für den Schwerlastverkehr, der das Bauwerk schon jetzt nicht mehr passieren darf, kommt das in einer industriell geprägten Stadt einem GAU gleich.

„Die Brückensperrung der B1/B102 für LKW stellt die Brandenburger Wirtschaft schon seit einiger Zeit vor große Probleme, da darüber fast der gesamte Fernverkehr abgewickelt wird“, beklagt Ralf Holzschuher (SPD). „Der Landesbetrieb muss unbedingt prüfen, ob nicht eine technische Möglichkeit besteht, den Verkehr wenigstens für Lastwagen bis zu 30 Tonnen freizugeben.“ Hinter den Kulissen prüfen das die Fachleute seit Monaten. Doch haben sich die Schäden am Bauwerk in der Folgezeit eher als schlimmer denn als leichter erwiesen.

Andauerndes Problem

Sicher ist: Die Stadt wird das Problem noch über Jahre begleiten. Deshalb fordert Holzschuher, dessen Partei ja das Potsdamer Infrastrukturministerium besetzt: „Die jetzige Situation zeigt, dass wir langfristig neue Verkehrsprojekte zur Entlastung dieser Bereiche brauchen. Dazu gehört auch die Anbindung von Kirchmöser an die Autobahn.“

In der Tat ist die Diskussion, den industriell geprägten Ortsteil Kirchmöser an die Autobahn anzubinden, schon viele Jahre alt. Und die Hoffnung war groß, als der damalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier vor fast zehn Jahren die Gründung eines Bahnforschungszentrums in Aussicht stellte und dafür Konzerne wie Siemens und Linde mit ins Boot holen wollte.

Bypass trägt den Schwerverkehr nicht

Die Pläne zerschlugen sich ebenso wie die Hoffnung auf einen Autobahnzubringer. Jetzt zeigt sich, wie kurzsichtig das war. Ohne den Zugang von der Autobahn A2 über die Potsdamer Straße und den Zentrumsring ist die Versorgung der Unternehmen wie ZF, Heidelberger, Riva und anderer nur erschwert möglich. Daran wird auch eine Behelfsbrücke wenig ändern, die als Bypass während der Zeit des Brückenneubaus aufgestellt werden soll.

Von Benno Rougk

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