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Idee: Fähren als Alternative zu Bus und Bahn

Öffentlicher Nahverkehr Idee: Fähren als Alternative zu Bus und Bahn

Die Stadt Brandenburg ist häufig dicht vor Verkehr. Wenn neue Wohn- und Hotelprojekte hinzukommen, wird es noch schlimmer. Ein Kommunalpolitiker regt nun an, den Begriff „Wasserstraßen“ wörtlich zu nehmen und Fähren neben Bussen und Bahnen als regelmäßig verkehrende öffentliche Verkehrsmittel zu etablieren. Die Bewohner der Stadt sollen mitentscheiden.

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Zur Buga waren die Fähren sehr beliebt.

Quelle: Hartmut Bergner

Brandenburg/H. Zur Bundesgartenschau hat es super geklappt mit den auf fester Strecke in der Innenstadt kreiselnden Buga-Fähren, warum soll der innerstädtische Fährverkehr für die Brandenburger und ihre Gäste nicht auch täglich möglich sein?

Schiffsverkehr in der Havelstadt

Würden Sie Wasserfähren im alltäglichen Nahverkehr als Alternative zu Bus und Bahn annehmen?

Diese Diskussion hat der Stadtverordnete Klaus Riedelsdorf (AfD) eröffnet. „In der Debatte um das Bebauen des Packhofs steht vor allem die Verkehrssituation im Vordergrund. Viele Kritiker fordern ein komplett neues Verkehrskonzept für die gesamte Innenstadt. Dabei wissen viele Brandenburger gar nicht, was für ein ausgedehntes Nahverkehrsnetz uns unsere Wasserstraßen ermöglichen würden“, wirbt der Kommunalpolitiker.

Im Stadtzentrum ließe sich schon heute eine Stammstrecke einrichten, die vom Rewe-Markt in der Neuendorfer Straße über mehrere Anlegestellen beiderseits der Havel bis zum Neustadt-Markt führt. Eine zweite Linie könnte von der anderen Seite des Mühlendamms den Neustadt-Markt mit den südlichen Bereichen der St.-Annen-Straße und der Steinstraße verbinden. An Wettkampf-Wochenenden wäre eine Sonder-Linie zur Regattastrecke denkbar. „Wer auf dem Packhof wohnt und in die Altstadt will, kann entweder 15 Minuten mit dem Auto fahren oder zwei Minuten mit dem Boot.“ In einer „Stadt im Fluss“ ersetzen Boote Straßen und Brücken. Wie in Venedig. „Allein schon diese Assoziation würde unsere Stadt attraktiver machen.“

Noch ist das alles Vision. Ob sie jemals Wirklichkeit wird, hängt auch von den Brandenburgern ab. Riedelsdorf will nun von den Menschen wissen: Würden wir Fähren für den alltäglichen Nahverkehr nutzen? Auch im Winter, wenn die Havel nicht gerade Eis führt? Wenn sie so oft pendeln wie Busse und Straßenbahnen auch? Wenn man Fahrräder und Rollstühle mitnehmen kann? Und wenn sie nicht mehr kosten als eine Busfahrkarte? Würden wir vielleicht sogar lieber und häufiger mit dem Boot fahren als mit dem Bus?

Von André Wirsing

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