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Im Mittelpunkt die Feuerwehr

Radewege Im Mittelpunkt die Feuerwehr

Beim 2. Dorffest rund um das Feuerwehrgerätehaus in Radewege gab es viel zu erleben. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Zuspruch, den wir zum wiederholten Male erhalten“, freute sich Ortsvorsteherin Corinna Breite.

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Die Akrobaten der Sportfreunde Brandenburg begeisterten in Radewege mit ihrem Programm.

Quelle: Foto: Christine Lummert

Radewege. Entspannt zurücklehnen konnte sich das Festkomitee um die Radeweger Ortsvorsteherin Corinna Breite am Samstag zwar noch nicht. Dafür war beim 2. Dorffest rund um das Feuerwehrgerätehaus in Radewege einfach zu viel tun. „Wir sind aber sehr zufrieden mit dem Zuspruch, den wir zum wiederholten Male erhalten“, freute sich Breite.

Hunderte kamen auf das Festgelände, um bei schönstem Sonnenschein eine rundum gelungenen Familientag zu erleben. „Mit der Kita und der Grundschule im Ort, die sich wieder an der Programmgestaltung beteiligt haben, nutzen natürlich viele Eltern und Großeltern die Gelegenheit, um die Kinder bei ihren Auftritten zu sehen“, erklärte die Ortsvorsteherin. Der Nachwuchs gab sich alle Mühe. Da wurde aus lauten Kehlen unter anderem die „Hexe Wackelzahn“ besungen und die Hula-Hoop-AG der Grundschule ließ in einer ausgefeilten Choreografie die Hüften kreisen.

Wenn der Nachwuchs zudem noch als Hobby die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr pflegt, war noch mehr Einsatz gefragt. Neben dem Fest zeigten die Kinder- und Jugendfeuerwehren aus Radewege, Roskow, Fohrde, Hohenferchesar und Mahrzahne bei einem Wettkampf, dass sie genau wissen, wie ein Löscheinsatz durchgeführt wird.

Seit Januar hat das Festkomitee die Veranstaltung geplant. Die Radeweger Vereine, angefangen von der Jagdgenossenschaft über die Feuerwehr bis zum Kirchdach-Förderverein, sowie die Gewerbetreibenden aus dem Ort halfen tatkräftig mit eigenen Ständen bei der Programmgestaltung und der Versorgung der Gäste mit.

„Die Landfrauen haben mit 25 selbst gebackenen Kuchen einen Rekord aufgestellt und die Feuerwehr, die wie immer eng mit ihren Partnerwehren aus dem Amt Beetzsee zusammenarbeitet, ist wie immer das Rückgrat für ein gutes Gelingen des Festes“, stellte Breite fest. Für die Unterhaltung sorgten nicht nur die Radeweger. Als viel beklatschte Gäste zeigten unter anderem die Akrobaten der Sportfreunde Brandenburg eine beeindruckende Show. Die Line-Dance-Gruppe „Fire Boots“ begeisterten ebenso wie der Alleinunterhalter Martin Maritim.

Unerwartete Einblicke konnten die Besucher des Dorffestes in Radewege ebenfalls erhalten. Ein Löschfahrzeug, ein Krankenwagen und ein Streifenwagen der Polizei standen auf dem Festplatz und wurden von den jeweiligen Besatzungen den interessierten Besuchern vorgestellt. Dort interessierte vor allem wo genau der Knopf für das Martinshorn ist.

Für leisere Töne war der Imker Wolfgang Macke verantwortlich. Seit 18 Jahren ist er in Radewege als Imker aktiv:„Der Frühling war zu kalt und der Ertrag aus der Obstblüte nicht besonders üppig“, bedauerte Macke. Dafür versprechen die Linden flüssiges Gold im Glas.

Von Christine Lummert

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