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Brandenburg/Havel Im Panzerwagen nach Potsdam
Lokales Brandenburg/Havel Im Panzerwagen nach Potsdam
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18:19 21.03.2018
Ein Bundeswehrangehöriger erklärt einer Teilnehmerin des Truppenbesuches ein gepanzertes Patrouillenfahrzeug. Quelle: Bundeswehr
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Brandenburg/H

Abenteuer Oberbürgermeisteramt: Gleich zu Beginn seiner Amtszeit durfte sich Brandenburgs neuer Verwaltungschef Steffen Scheller (CDU) einen Große-Jungs-Traum erfüllen. Gemeinsam mit Potsdam-Mittelmark-Landrat Wolfgang Blasig (SPD) besuchte er den Standortübungsplatz Lehnin der Bundeswehr.

Danach ging es noch zum Bundeswehr-Führungskommando in Potsdam-Golm. Dort durften die beiden Kommunalpolitiker in so genannten LAPV („Light Armoured Patrol Vehicle““ – also geschützten Patrouillenfahrzeugen für zwei bis sechs Personen) zuerst Platz nehmen und dann in Begleitung sogar selber fahren.

Lastwagenführerschein ist erforderlich

„Für die Dinger braucht man einen Lkw-Führerschein, weil sie wegen der Panzerung zwischen 5,5 und 6 Tonnen wiegen“, erzählt Scheller. „Auf der Straße fuhren die hochbeinigen Wagen ziemlich schwankend, aber im Gelände war es total cool“, schwärmt er.

Und er hat etwas zum Lästern: Bei der Ausfahrt wusste er zuerst nicht, wer im Führungsfahrzeug saß. Als es in Geltow auf die Bundesstraße 1 ging, schwante ihm nichts Gutes.

Auf die Landeshauptstadt zugesteuert

„Wir wollten ins Gelände bei Werder. Da sollte man mit Sicherheit neben dem Gartenfachmarktzentrum nicht nach links abbiegen. Trotzdem bin ich dem Führungsfahrzeug gefolgt. Irgendwann in Potsdam an der Einfahrt zur Sparkassenakademie neben dem Luftschiffhafengelände, hat der Fahrer des ersten Fahrzeuges wohl gemerkt, dass er auf dem Holzweg war und hat gewendet.“ Erst da habe er gesehen, dass Blasig der Falschfahrer war. Das Gelächter sei groß gewesen.

Der Spott der anderen Gäste war garstig

Ob der Mittelmark-Landrat nun im gepanzerten Fahrzeug Potsdam einnehmen wolle, war noch die mildeste Frage, die sich der Politiker anhören musste. Es sei ja bekannt, dass der streitbare Blasig des öfteren mit Potsdam über Kreuz liege, aber noch gebe es demokratische Möglichkeiten, um Widersprüche und Streit aufzulösen. Jedenfalls hatten beide Würdenträger Spaß – der eine mehr, der andere weniger.

Von André Wirsing

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