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Immobilienriese kommt in die Havelstadt

Brandenburg an der Havel Immobilienriese kommt in die Havelstadt

Die internationale Immobilienmarke Engel & Völkers ist seit einigen Tagen in der Stadt Brandenburg zu finden. Die Potsdamer Lizenznehmer des Franchising-Unternehmens sehen einen wachsenden Markt in der Stadt. Im aktuellen Marktreport wird der Havelstadt eine große Nachfrage auf dem Markt bescheinigt.

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Vor dem Büro: Willi Weber, Günter Fischer, Joachim Nickel und die Potsdamer Büroleiterin Anja Farke.

Quelle: Jürgen Lauterbach

Brandenburg/H. Die internationale Immobilienmarke Engel und Völkers ist seit einigen Tagen auch in der Stadt Brandenburg zu finden. Das Büro am Nicolaiplatz 1 wird gerade hergerichtet. Die Potsdamer Lizenznehmer des Franchising-Unternehmens sehen einen wachsenden Markt in der Stadt. Im aktuellen Marktreport 2016/17 heißt es: „Die Nachfrage von Investoren nach Anlageimmobilien in Brandenburg an der Havel übersteigt derzeit das Angebot.“

Der für die Brandenburg/Havel zuständige Engel-und-Völkers-Immobilienberater Willi Weber zieht einen sportlichen Vergleich heran, um die Entwicklung der Stadt auf dem Immobilienmarkt zu beschreiben. „Bisher hat Brandenburg in der Regionalliga gespielt, nun hat die Stadt die Chance, in die 3. Bundesliga aufzusteigen.“ Die 2. Liga sei weiterhin Städten wie Potsdam vorbehalten.

Willi Weber kennt die Stadt seit vielen Jahren, auch weil er als Schatzmeister des Landesruderverbandes ehrenamtlich dort zu tun hatte. Die jüngste Entwicklung imponiert ihm. Früher sei es nie gelungen, Investoren von der Stadt zu überzeugen. Das sei deutlich anders geworden. Mit dem eigenen nationalen und internationalen Netzwerk könnten weitere Investoren für die Stadt gewonnen werden.

Weber nennt beispielhaft das 35-Millionen-Euro-Projekt des Investors Schomaker in den Brennaborhöfen, die für die Deutsche Rentenversicherung hergerichtet werden, und das jüngste Engagement der Firmen Axma und Casa Reha mit dem Pflegeheim in der Bergstraße.

Etwas kleinere Beispiele für erfolgreiche Geschäftsabschlüsse seien der Verkauf des Bürozentrums in der Sankt-Annen-Straße, das der Innungskrankenkasse gehörte, und des Atelier-Bürohauses neben der Polizeidirektion auf dem früheren Stahlwerkgelände.

Willi Weber und sein Potsdamer Geschäftsführer Günter Fischer verbinden den Aufwind der Immobilienstadt Brandenburg mit mehreren Faktoren. Dazu gehören die Buga und deren Signalwirkung im vergangenen Jahr, das niedrige Zinsniveau, die positive Einwohnerentwicklung und die Existenz der Gerichtsbarkeit und der beiden Hochschulen.

Die Engel-und-Völkers-Vertreter erkennen die Arbeit der Stadtverwaltung und das Engagement der Oberbürgermeisterin an, die auf der Immobilienmesse Expo Real in München jüngst drei Tage lang für ihre Stadt geworben habe. Sie betonen außerdem die Bedeutung des „Platzhirsches“, der Firma Nickel Immobilien, der sich die Stadt seit Jahren anvertraut und mit der man eine Symbiose bilden wolle.

So beurteilt Engel und Völkers die Lagen in Brandenburg/Havel (ohne Einfamilienhäuser)

So beurteilt Engel und Völkers die Lagen in Brandenburg/Havel (ohne Einfamilienhäuser): von sehr gut (rot) bis einfach (braun)

Quelle: Engel & Völkers Commercial

Der Markt in Brandenburg/Havel weist laut Engel und Völkers für Wohn- und Geschäftshäuser eine positive Entwicklung auf. Im vergangenen Jahr seien dort 44 Objekte mit einem Transaktionsvolumen von rund elf Millionen Euro umgesetzt worden, im Fünfjahresvergleich ein Anstieg um 33 Prozent.

Wer einen Bestand in der Region hält, der weiche wegen des Angebotsmangels in Potsdam und Berlin und wegen der attraktiveren Renditen verstärkt nach Brandenburg/Havel aus. Vereinzelt treffe dies auch auf Investoren zu, die in ganz Deutschland am Markt aktiv sind.

Die Engel & Völkers AG ist ein Franchising-Unternehmen und vermittelt Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Jachten und Flugzeuge. Die Marke ist in 32 Ländern auf vier Kontinenten vertreten.

Von Jürgen Lauterbach

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