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In Grebs steht ein Stück Berlin

Fernsehturm als Modell In Grebs steht ein Stück Berlin

Den Berliner Fernsehturm gibt es ein zweites Mal. Und zwar in Grebs bei Glienecke. Seit 1977 steht der drei Meter hohe Nachbau in einem Garten. Dieser gehört Familie Hummel-Lüdicke, die ihren Hof reich dekoriert hat.

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Christine Hummel-Lüdicke und Klaus Lüdicke auf ihrem reich dekorierten Hof.
 

Quelle: Silvia Zimmermann

Grebs.  Eine kleine Augenweide ist der Hof von Familie Lüdicke-Hummel in der Grebser Dorfstraße 5. Viele kleine Figuren, Tiere, Blumen, Störche, Zwerge und andere Dekorationsmaterialien sind liebevoll aneinandergereiht. „Das mache ich alles für mich. Wenn ich aus dem Fenster sehe, erfreue ich mich an diesem Ensemble“, schwärmt Christine Hummel-Lüdicke von ihrem Hobby.

Klaus Lüdicke und Monika Wolter vor dem Glienecker Fernsehturm

Klaus Lüdicke und Monika Wolter vor dem Glienecker Fernsehturm

Quelle: Silvia Zimmermann

Begonnen hatte mit dieser liebevoll gestalteten Dekorationsmacke ihre Mutter Ingeborg Hummel. Jeder im Dorf kannte die Frau. Sie ließ sich sogar den Berliner Fernsehturm in Kleinformat bauen und stellte diesen gegenüber ihres Wohnhauses auf einem Gartengrundstück auf. Dieser Turm ist seither ein Hingucker für alle Durchreisenden im Ortsteil von Glienecke. Ingeborg Hummel holte sich immer viele Anregungen von Freunden und Bekannten, um diese im eigenen Haus umzusetzen. 2011 verstarb die Grebserin mit 81 Jahren. Ihre Tochter Christine führt das Erbe ihrer Mutter fort. „Vor dem Fernsehturm halten viele Autofahrer an und fotografieren dieses etwa drei Meter hohe Bauwerk. Er wurde aus Holz gebaut und später mit Metall verkleidet. Aufgestellt wurde der Turm, der keine Funktion hat, bereits 1977 anlässlich meines 20. Geburtstages“, verriet Christine Hummel-Lüdicke.

 Im Winter werden defekten Figuren repariert und mit neuer Farbe versehen. Um die Weihnachtszeit ist der Hof besonders schön geschmückt. Da kommen sogar die Kinder und viele Grebser mit ihren Enkelkindern und bewundern die weihnacht- und winterliche gestaltete Pracht. Ehemann Klaus Lüdicke (62) unterstützt das ungewöhnliche Hobby seiner Frau nach Kräften.

Von Silvia Zimmermann

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