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Brandenburg/Havel In Kloster Lehnin werden Grundstücke knapp
Lokales Brandenburg/Havel In Kloster Lehnin werden Grundstücke knapp
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06:20 17.08.2016
In Lehnin, hier von der Luft aus gesehen, gibt es mit 34 freien Baugrundstücken noch eine große Auswahl für künftige Eigenheimbesitzer. Quelle: Dirk Fröhlich
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Kloster Lehnin

Die Gemeinde Kloster Lehnin will die Bautätigkeit ankurbeln und durchforstet dazu die Innenbereiche der 14 Ortsteile nach Baulücken. Mit dem Stand vom 9. August zählt das zuständige Bauamt bisher noch 132 verfügbare Bauplätze für eine Wohnbebauung im Gemeindegebiet. Zugrunde liegt dies allen im August rechtsverbindlichen Bebauungsplänen und Innenbereichssatzungen und dem Abgleich der vorliegenden Bauanträge.

Die meisten freien Grundstücke haben derzeit Lehnin und Damsdorf aufzuweisen. Bauwillige finden in Lehnin noch 34 Baulücken. Davon liegen 27 auf gemeindeeigenem Grund. Dazu zählen zehn Grundstücke am Wohngebiet Hohlweg. 14 Bauplätze bestehen im Bereich der Lindenallee und drei im Gebiet des B-Plans Beelitzer Straße. Die übrigen sieben freien Bauplätze in Lehnin gehören Privatleuten. Lehnin ist mit 3020 Einwohnern, nach Stand vom 1. Januar 2016, bei weitem der größte Ortsteil mit einer Zentrumsfunktion für die umliegenden Dörfer und Orte. Zur Attraktivität Lehnins für Familien trägt auch die Heinrich-Julius-Bruns Grund- und Oberschule mit gymnasialer Oberstufe bei.

Lehnins Nachbarort Damsdorf mit 1601 Einwohnern bietet Bauinteressierten ebenfalls eine breite Auswahl an Grundstücken, die noch zu haben und zu bebauen sind. 28 freie Bauplätze gibt es dort. Damsdorfs Bürgerschaft ist bereits nach der Wende durch Bautätigkeit um 300 Einwohner angewachsen. Mit der Grundschule Am Fenn gibt es dort die zweite Grundschule in Kloster Lehnin. Wichtig für Familien sind auch Kindertagesstätten. In Göhsdorf, Netzen, Grebs, Damsdorf, Lehnin und Reckahn betreibt die Gemeinde Kindertagesstätten. Hinzu kommt eine evangelische Kita in Lehnin.

Mindestens 25 Meter breit

Als separates Grundstück gilt eine Fläche von 25 Metern Breite. Sollte es schmalere Zuschnitte geben, könnten nach Angaben der Bauverwaltung in Kloster Lehnin auch mehr Parzellen entstehen.

Dass in Reckahn kurzfristig ein Eigenheim neu entsteht, ist derzeit nicht zu erwarten. In dem Dorf gibt es laut Verwaltung im Innenbereich nach jetzigem Stand keine freie Baulücke mehr. Knapp sind die freien Bauflächen mittlerweile auch in Rädel, Grebs und Trechwitz. Besonders in Trechwitz gilt es für Bauwillige nicht lange zu warten. Dort ist nur noch ein einziges Baugrundstück frei. Trechwitz hat rund 315 Einwohner und ist neben Emstal, wo 331 Männer, Frauen und Kinder leben, der kleinste Ort in der Kloster-Lehnin-Gemeinschaft. In Emstal könnten noch acht Familien fündig werden, wenn sich jede ein Eigenheim aufbauen möchte. In Grebs hätten noch zwei Familien die Chance, sich in neugebauten Eigenheimen niederzulassen. Dann sind die Ressourcen auch dort erschöpft.

Nicht lange suchen müssen Interessierte dagegen in den Göhlsdorf, Nahmitz und Rietz mit je knapp einem dutzend freier Bauplätze. Schon schwieriger ist es mit je etwa halb so vielen Baulücken in der schon bestehenden Wohnbebauung in Prützke, Netzen, Michelsdorf und Krahne.

Als separates Grundstück gilt eine Fläche von 25 Metern Breite. Sollte es schmalere Zuschnitte geben, könnten nach Angaben der Bauverwaltung in Kloster Lehnin auch mehr Parzellen entstehen.

Von Marion von Imhoff

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