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In der Dorfstraße läuft es sich bald besser

Zuhause in Rogäsen In der Dorfstraße läuft es sich bald besser

Lange war er geplant, jetzt bekommt Rogäsen in der Dorfstraße endlich einen neuen Gehweg. Der Abschnitt ist rund 260 Meter lang und führt bis kurz vor die Kirche, die vor dem Verfall gerettet wurde. Zusammen mit dem benachbarten Schloss, dass die Privatbesitzer restaurieren lassen, wird Rogäsens historische Mitte wieder schön.

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In Rogäsen laufen gerade Tiefbauarbeiten in der Dorfstraße (Alte Eiche). Enrico Kabelitz verlegt die Entwässerungsrinne am Kirchenrondell.

Quelle: Silvia Zimmermann

Rogäsen. Lange hat es gedauert, bis sich die Rosenauer Gemeindevertreter für einen Gehwegneubau im Ortsteil Rogäsen entschlossen. Es geht um die Anliegerstraße in der Dorfmitte, die im Volksmund „Alte Eiche“ heißt. „Geplant war das Projekt schon seit vier Jahren. Aber andere Investitionen waren wichtiger, so dass der Gehweg in der Dorfstraße ab Haus Nummer 7 immer wieder zurückgestellt wurde. Doch nun ist es endlich soweit“, freut sich Hans Joachim Probst. Er ist in Personalunion Bürgermeister von Rosenau und Rogäsener Ortsvorsteher.

Bürgermeister Hans-Joachim Probst (r) und Anwohner Volker Unruh stehen auf dem Unterbau des neuen Gehweges

Bürgermeister Hans-Joachim Probst (r.) und Anwohner Volker Unruh stehen auf dem Unterbau des neuen Gehweges.

Quelle: Silvia Zimmermann

Die Bauarbeiten werden durch das Planungsbüro Jan Michel aus Brandenburg koordiniert. Seit November baut die Firma Grigat Bau aus Ziesar an dem rund 260 Meter langen Gehweg, an dem sich die Anlieger finanziell beteiligen müssen. Der Weg bestand aus kleinen Betonplatten, die Mitte der siebziger Jahre nur in einem Sandbett verlegt wurden. Besonders vor den Häusern 7 und 8 bestand schon Unfallgefahr. Diese gehören Volker Unruh. Er zog 2003 nach Rogäsen und sanierte eines der großen Bauernhäuser. 2006 kaufte er das Nachbargrundstück hinzu und baute beide Häuser Stück für Stück aus. „Ich bin noch nicht ganz zufrieden. Die Einfahrt zu meinem Grundstück ist für Lkw ziemlich eng “, sagte der 45-Jährige.

Nach den Bauarbeiten soll die Bushaltestelle an der Linie Ziesar-Wusterwitz einen neuen Standort bekommen., sagte Probst. Ben Becker, René Meinicke und Rico Kabelitz von der Firma Grigat Bau haben noch alle Hände voll zu tun. „Die alten Platten wurden entfernt, ein neuer Unterbau und Bordsteine mussten her. Dazu kam eine Entwässerungsrinne“, berichtet Meister Kabelitz. Der Gehweg ist jetzt etwas schmaler und wir mit grauem Rechteckpflaster aus Beton belegt.

Die bestehende Zufahrt zur Kirche wird an die neue Entwässerungsrinne des Rondells angepasst

Die bestehende Zufahrt zur Kirche wird an die neue Entwässerungsrinne des Rondells angepasst.

Quelle: Silvia Zimmermann

Zum Projekt gehören auch Arbeiten am Kirchenrondell samt Entwässerung und an der Zufahrt zur Kirche, die mit Lesesteinen gepflastert ist. Am Ende der Baumaßnahme erfolgt noch eine Anpassung des alten Straßenbelages an die Entwässerungsrinne. Die Straßenlampen dagegen bleiben unberührt. Sie wurden Mitte der 1990er-Jahre neu aufgestellt. Das Rondell selbst war bereits 2007 mit Eigenleistungen der Feuerwehr gepflastert worden. Es bildet den Abschluss vor der Kirche, in der es nach langer Sanierung am Himmelfahrtstag einen Gottesdienst geben wird. „Bis dahin bekommt der Innenraum noch einen Fußboden und eine Bestuhlung“, berichtete Bürgermeister Probst. Zusammen mit dem benachbarten Schloss, das von seinen privaten Besitzern ebenfalls saniert wird, ist so ein denkmalgeschütztes Ensemble wiederentstanden, dass viele Jahre ein Schattendasein führte.

Die Rogäsener  Kirche war 37Jahre  ohne Dach

Die Rogäsener Kirche war 37Jahre ohne Dach. Seit 2015 ist es wieder mit Biberschwänzen eingedeckt.

Quelle: Silvia Zimmermann

Auch die am Rande des Areals befindliche Kegelbahn, die der Rogäsener Sportverein nutzt, ist noch nicht ganz fertiggestellt. „Es waren doch zu viele Erneuerungen fällig. Jetzt sind noch einige Handgriffe nötig, bis die Sportstätte wieder für den Kegelsport nutzbar ist, so der Bürgermeister, der seit fast 20 Jahren Gemeindeoberhaupt ist. „Zur Wahl 2019 trete ich nicht mehr an. Es sollen jüngere Bürger die Geschicke der Gemeinden in die Hände nehmen und Entscheidungen treffen“, sagte der heute 71-jährige Rogäsener zur MAZ.

Von Silvia Zimmermann

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