Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel In fünf Jahren drei Regionalzüge pro Stunde
Lokales Brandenburg/Havel In fünf Jahren drei Regionalzüge pro Stunde
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:49 23.10.2017
Pendler sollen Brandenburg/Havel ab Dezember 2022 dreimal pro Stunde mit dem Regionalzug erreichen und verlassen können. Quelle: V. Maloczyk
Anzeige
Brandenburg/H

Noch fünf Jahre soll es nach aktuellem Stand dauern, bis die Regionalzüge zwischen Brandenburg/Havel und Potsdam/Berlin dreimal in der Stunde statt wie bisher zweimal fahren. Das ergibt sich aus dem Entwurf des Landesnahverkehrsplans 2018, den Verkehrsministerin Kathrin Schneider und die Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg GmbH (VBB), Susanne Henckel, am Montag in Potsdam vorgestellt haben.

Gute Nachrichten gibt es für Menschen, die wissen, dass sie in gut fünf Jahren die Regionalzüge zwischen Berlin und Brandenburg/Havel benutzen werden, also in erster Linie für Pendler von und in Richtung Potsdam und Berlin. Der Verkehrsverbund erwartet auf dieser Strecke bis zum Jahr 2030 rund 40 Prozent Fahrgastzuwachs.

Drei Züge pro Stunde

Von Dezember 2022 an sollen nicht mehr zwei Regionalzüge pro Stunde die Städte miteinander verbinden, sondern drei. Das soll gelten für die Hauptverkehrszeiten, die üblicherweise zwischen 6 und 9 Uhr morgens und 16 bis 19 Uhr am frühen Abend liegen.

Ob die Landesverkehrsplaner genau diese Zeiträume im Blick haben, lässt sich bezogen auf die Regionalexpress-Linie 1 aus den vorgestellten Unterlagen allerdings nicht ersehen.

Viele Fragen bleiben gleichwohl offen und sind noch nicht entschieden. Dazu gehört die Frage, ob der zusätzliche Zug auch in Groß Kreutz/Havel und Götz anhalten wird und ob die Züge Brandenburg/Havel dann in 20-minütigen Abstand verlassen und erreichen werden oder im Rhythmus 15:15:30 Minuten.

Taktverbesserungen sollen nicht erst nach 2022 kommen

Für den zusätzliche Stopps in Groß Kreutz/Havel und Götz setzt sich seit geraumer Zeit eine Bürgerinitiative ein, die bisher rund 5000 Unterschriften gesammelt hat, um dieses Ziel politisch zu erreichen.

Bürgermeister Steffen Scheller (CDU) spricht nach Angaben von Verwaltungssprecher Jan Penkawa einer „wichtigen Verbesserung für Pendler insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten hin.“ Brandenburg/Havel ist demnach der viertstärkste Bahnhof im Land mit täglich 20 000 Ein- und Auspendlern.

Scheller kündigt an, an dem Gespräch mit der Verkehrsministerin festhalten zu wollen. Einzelne Taktverbesserungen sollten nicht erst nach dem Jahr 2022 kommen, sondern früher, fordert er. Außerdem will er die Region über die Linien RB 22 und 23 an den künftigen Flughafen BER angebunden sehen. Davon ist im Landesverkehrsplanentwurf bisher nichts zu sehen.

Von Jürgen Lauterbach

Die Polizei steht vor einem Rätsel: Gab es am Brandenburger Paulikloster eine Massenschlägerei? Die Beamten erhielten am Samstagabend einen Notruf, doch als sie zum Tatort eilten, erlebten sie eine Überraschung.

23.10.2017

Diana Hoffmann (38) heißt die neue Kämmerin im Amt Wusterwitz. Die Betriebswirtschaftlerin verantwortet ab sofort den Etat der Verwaltung und die Haushalte der Gemeinden Wusterwitz, Bensdorf und Rosenau. Über Monate hatte Amtsdirektorin Ramona Mayer die Aufgabe in Personalunion wahrgenommen.

26.10.2017

Es sind Manfred Maurenbrechers ureigener Charme und Wortwitz, die Menschen zuhören lassen. Die Besucher begegnen einander, sich selbst und einem Künstler, der komplett auf verstärkende Technik verzichtet. Seine Stimme füllt den Raum und das Zuhören eröffnet neue Welten.

26.10.2017
Anzeige