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In fünf Jahren drei Regionalzüge pro Stunde

Brandenburg an der Havel In fünf Jahren drei Regionalzüge pro Stunde

Noch fünf Jahre soll es dauern, bis die Regionalzüge zwischen Brandenburg/Havel und Potsdam/Berlin dreimal in der Stunde statt wie bisher zweimal fahren. Das ergibt sich aus dem Entwurf des Landesnahverkehrsplans 2018, der am Montag in Potsdam vorgestellt wurde.

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Pendler sollen Brandenburg/Havel ab Dezember 2022 dreimal pro Stunde mit dem Regionalzug erreichen und verlassen können.

Quelle: V. Maloczyk

Brandenburg/H. Noch fünf Jahre soll es nach aktuellem Stand dauern, bis die Regionalzüge zwischen Brandenburg/Havel und Potsdam/Berlin dreimal in der Stunde statt wie bisher zweimal fahren. Das ergibt sich aus dem Entwurf des Landesnahverkehrsplans 2018, den Verkehrsministerin Kathrin Schneider und die Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg GmbH (VBB), Susanne Henckel, am Montag in Potsdam vorgestellt haben.

Gute Nachrichten gibt es für Menschen, die wissen, dass sie in gut fünf Jahren die Regionalzüge zwischen Berlin und Brandenburg/Havel benutzen werden, also in erster Linie für Pendler von und in Richtung Potsdam und Berlin. Der Verkehrsverbund erwartet auf dieser Strecke bis zum Jahr 2030 rund 40 Prozent Fahrgastzuwachs.

Drei Züge pro Stunde

Von Dezember 2022 an sollen nicht mehr zwei Regionalzüge pro Stunde die Städte miteinander verbinden, sondern drei. Das soll gelten für die Hauptverkehrszeiten, die üblicherweise zwischen 6 und 9 Uhr morgens und 16 bis 19 Uhr am frühen Abend liegen.

Ob die Landesverkehrsplaner genau diese Zeiträume im Blick haben, lässt sich bezogen auf die Regionalexpress-Linie 1 aus den vorgestellten Unterlagen allerdings nicht ersehen.

Viele Fragen bleiben gleichwohl offen und sind noch nicht entschieden. Dazu gehört die Frage, ob der zusätzliche Zug auch in Groß Kreutz/Havel und Götz anhalten wird und ob die Züge Brandenburg/Havel dann in 20-minütigen Abstand verlassen und erreichen werden oder im Rhythmus 15:15:30 Minuten.

Taktverbesserungen sollen nicht erst nach 2022 kommen

Für den zusätzliche Stopps in Groß Kreutz/Havel und Götz setzt sich seit geraumer Zeit eine Bürgerinitiative ein, die bisher rund 5000 Unterschriften gesammelt hat, um dieses Ziel politisch zu erreichen.

Bürgermeister Steffen Scheller (CDU) spricht nach Angaben von Verwaltungssprecher Jan Penkawa einer „wichtigen Verbesserung für Pendler insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten hin.“ Brandenburg/Havel ist demnach der viertstärkste Bahnhof im Land mit täglich 20 000 Ein- und Auspendlern.

Scheller kündigt an, an dem Gespräch mit der Verkehrsministerin festhalten zu wollen. Einzelne Taktverbesserungen sollten nicht erst nach dem Jahr 2022 kommen, sondern früher, fordert er. Außerdem will er die Region über die Linien RB 22 und 23 an den künftigen Flughafen BER angebunden sehen. Davon ist im Landesverkehrsplanentwurf bisher nichts zu sehen.

Von Jürgen Lauterbach

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