Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Industriemuseum: Stadt soll mit ins Boot
Lokales Brandenburg/Havel Industriemuseum: Stadt soll mit ins Boot
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:29 23.03.2016
Die Technik aus den Produktionstagen des Brandenburger Stahlwerkes ist noch heute im Industriemuseum zu sehen. Quelle: Manina Enzkat
Anzeige
Brandenburg/H

Die Stadt Brandenburg zeigt die klare Bereitschaft zu prüfen, in die Trägerschaft des in finanzielle Not geratenen Industriemuseums einzusteigen. Wie der städtische Kulturmanager Tim Freudenberg Mittwoch mitteilte, „hat sich die Stadt bei Gesprächen offen gezeigt“, gemeinsam zu prüfen, ob durch Änderung der Organisationsstruktur „Effizienzgewinne erzielt werden können“. Dabei dürfe nicht nur die Entwicklung für das Industriemuseum betrachtet werden.

Förderverein steht vor Zäsur

Hintergrund ist der Fakt, dass das Museum mit jährlich rund 15 000 Besuchern von einem Verein betrieben wird, der damit an seine Grenzen kommt. Im April wird sich der Verein laut Museumschef Marius Krohn zur Jahresvollversammlung treffen, um über eine neue Organisationsform zu beraten. Möglicherweise werde im Herbst der Verein entscheiden, sich aufzulösen, so Krohn. Freudenberg betont, sollte eine andere Struktur Verbesserungen bedeuten, „steht die Stadt selbstverständlich als größter Fördermittelgeber des Industriemuseums Änderungsvorschlägen offen gegenüber“.

Die Gießhalle im Stahl- und Walzwerk Brandenburg. Quelle: Industriemuseum Brandenburg an der Havel

Er hoffe auf Bereitschaft des Landes und der Eigentümerin des technischen Denkmals, die „Organisationsstrukturen entsprechend für die Zukunft zu stärken“, so Freudenberg. Sprich: Die Stadt lädt das Elektrostahlwerk Riva und das Land dazu ein, das Museum etwa in Form einer Kooperation bei der Trägerschaft zu stärken. In Not geraten ist das Museum, weil die Stadt durch ihren nichtgenehmigten Haushalt nur einen Teil der Fördersumme an die Kultureinrichtung auszahlen konnte.

Die Stadt Brandenburg unterstützt das Industriemuseum mit jährlich 112 500 Euro. Das Land gibt noch einmal 80 000 Euro dazu. Ursprünglich waren 140 000 Euro an städtischen Zuschüssen geplant. Doch weil das Land den Haushalt der Stadt Brandenburg nicht genehmigte, konnten die Zuschüsse nur in der gleichen Höhe des Vorjahres fließen.

Von Marion von Imhoff

Brandenburg/Havel Illegale Selbsthilfe in Brandenburg - Gefährliche Köder gegen Hundekot

Der Konflikt um Hundekot in Brandenburg an der Havel eskaliert. Ein Hasser der „Tretminen“ hinterlässt nicht nur Botschaften, sondern auch gefährliche Köder mit Reißzwecken und schädlichem Pulver. Eine junge Mutter, stolze Besitzerin einer Bordeaux-Bulldogge, sorgt sich um ihren Vierbeiner – und um die Kinder.

23.03.2016
Brandenburg/Havel Attacke auf JVA-Beamten in Brandenburg - Gewalt im Knast: Möglich durch Personalmangel?

Nachdem ein JVA-Beamter teilweise sein Augenlicht nach einem Angriff mit einer Ketchupflasche eingebüßt hat, schlagen die Wellen hoch. Politiker meinen, dass die Zahl der Beamten in der Haftanstalt längst nicht mehr ausreiche. Die Attacke eines somalischen Piraten wird deshalb nun ein parlamentarisches Nachspiel haben.

23.03.2016

Das gab es noch nie: Eine 45 Seiten starke Visitenkarte nur für den Beetzsee. Die Fördervereine aus Butzow und Gortz haben die Broschüre „Von Dorf zu Dorf“ herausgebracht. Schwerpunkt der Premiere ist der in Brandenburg beginnende Storchenweg. Obendrauf gibt es den gewohnten und aufgefrischten Veranstaltungskalender 2016.

22.03.2016
Anzeige