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Innenstadt-Plätze: Teuer, aber unbelebt

Brandenburg an der Havel Innenstadt-Plätze: Teuer, aber unbelebt

Schöne Plätze, aber unbelebt. Wie man das Manko in Neustadt, Altstadt und am Hauptbahnhof ändern kann – darüber soll sich die Verwaltung einen Kopf machen und ein Konzept schreiben. Das aber schnell, der Zustand könne ja nicht ewig anhalten.

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Mehr Belebung auf dem Neustädtischen Markt wünschen sich Kommunalpolitiker.

Quelle: André Wirsing

Brandenburg/H. Einen entsprechenden Auftrag haben die Fraktionen von SPD, Die Linke, Bündnis 90/Grüne - Pro Kirchmöser formuliert. Die Vorlage wird am Montag im Hauptausschuss und am 28. Februar in der Stadtverordnetenversammlung beraten. Es geht um den Neustädtischen Markt / Molkenmarkt, den Nikolaiplatz und den Bahnhofsvorplatz – diese sollten zu Lebens- und Erlebnisräumen für Bürger und Gäste der Stadt gestaltet werden. „Im September 2018 sollte dem Ausschuss ein erster Entwurf vorliegen, um mögliche Umsetzungskosten im Stadthaushalt 2019 einzuplanen“, heißt es im Papier.

Abgesehen von wenigen Events wie Klostergartenmarkt, Fashion Day oder Weihnachtsmarkt biete der Neustädtische Markt als zentraler Platz in der Innenstadt ein derzeit wenig attraktives Bild. Inzwischen werde sogar der Container vermisst, der 2015 als Buga-Infobox gedient und ein Imbissangebot offeriert habe. Temporäre Gastronomie, regelmäßige Marktangebote, sinnvolle Begrünung und ein erfrischender Springbrunnen würden die Attraktivität des Platzes und damit die Attraktivität der gesamten Innenstadt erheblich steigern.

Auch der umgestaltete Nikolaiplatz werde derzeit vor allem als leere „Steinwüste“ wahrgenommen, um den sich viele Stunden täglich der von der neuen Ampelanlage verursachte Fahrzeugstau gruppiert.

Der Bahnhofsvorplatz ist zwar für viele Millionen Euro aufwendig hergerichtet worden, biete für die Menschen aber keinerlei Aufenthaltsqualität und sei daher unbelebt.

Von André Wirsing

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