Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Innovationen: Preis für THB-Studenten

Brandenburg an der Havel Innovationen: Preis für THB-Studenten

Auch in diesem Jahr wurde wieder der Innovationspreis der Technischen Hochschule Brandenburg vergeben. Im Rahmen des Technologie-Transfer-Tages präsentierten neun Finalisten ihre innovativen Ideen vor Publikum. Dabei konnte vor allem ein Projekt mit seinem emotionalen Hintergrund punkten.

Voriger Artikel
Einbrecher müssen mit Luna rechnen
Nächster Artikel
900 Fichtenspitzen für den Weihnachtsmarkt

Die neun Finalisten präsentieren ihre Ideen vor dem Publikum.

Quelle: Sally-Charell Delin

Brandenburg/H. Die Technische Hochschule Brandenburg beging in diesen Tagen ihr 25-jähriges Jubiläum. Doch nicht nur hier gab es etwas zu feiern: Donnerstagabend wurde zum 16. Mal der Brandenburger Innovationspreis verliehen. In den Kategorien Ideen, Innovation und Startup wurden wieder Projekte ausgezeichnet, die mit großer Innovation überzeugten.

Im Vorfeld waren 20 Bewerbungen eingegangen, die sich gleichmäßig auf die drei Kategorien verteilten. Anschließend mussten die Bewerber ihre Ideen Anfang November vor der Jury erklären, die dann jeweils die besten drei einer Kategorie auswählte.

Die drei Finalisten jeder Kategorie durften an dem Abend im Rahmen des Technologie-Transfer-Tages ihre Idee vor dem Publikum präsentieren. Auf der Leinwand hinter ihnen lief stetig die Uhr – nach drei Minuten musste die Idee klar präsentiert und die Zuhörer überzeugt sein: Denn beim Publikum lag die finale Entscheidung der Platzierung.

Schon in den vergangenen drei Jahren nutzte die THB zur Auswahl der Gewinner das „Applausometer“, das die Lautstärke des Applauses misst. So konnten sich alle Besucher der Veranstaltung aktiv in das Votum mit einbringen und mit ihrem Jubel zur Wahl des Siegers beitragen.

Emotionale Momente bei der Preisverleihung

Besonders emotional wurde es in diesem Jahr bei dem Projekt des Ideen-Awards. Sophie Maria Lohring betrat mit einer Alkoholflasche die Bühne, in der 200 Lichter leuchten. Mit einem Knopfdruck erloschen die Lichter. „Jeden Tag sterben ungefähr 200 Menschen an den Folgen ihres Alkoholkonsums“, sprach sie und führte ihr Projekt „Wunschretter“ ein: „Das ist ein Herzensprojekt.“ Mit dem Projekt möchte sie die Versorgungslücke schließen, der Alkoholkranke oft nach dem klinischen Entzug und vor anschließender psychologischer Betreuung begegnen.

Hilfe für Suchtkranke durch innovative App

Das Konzept: Suchtkranke erhalten eine Smartwatch, die ihre Alkoholaufnahme misst. Für jeden Tag, an dem sie auf Alkohol verzichten, erhalten sie Punkte. Wenn eine bestimme Anzahl von Punkten erreicht ist, wird ihnen ein vorher vereinbarter Herzenswunsch erfüllt. Mit ihrem Projekt erhöht Sophie Maria Lohring die Motivation für Alkoholkranke, abstinent zu bleiben. Für ihre Entwicklungen wird sie von der IHK Potsdam mit einem Deutschlandstipendium unterstützt. Josephine Logisch und Robert Logisch gewannen mit dem Projekt „einfach nachhaltig: enteron!“ den ersten Preis der Kategorie Startup.

In der Kategorie Innovation wurden Alexander Höppner, Florian Meyer und Robin Meyer für die „Augmented Reality-Social-Plattform“ ausgezeichnet, die es ermöglicht, 3D-Inhalte, Urlaubsvideos und weitere Inhalte in den Alltag zu integrieren.

Von Sally-Charell Delin

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg/Havel
5a29d74e-dc22-11e7-9eba-5da84ef1d449
Brandenburg/Havel damals und heute

Die Stadt Brandenburg an der Havel ist mehr als tausend Jahre alt. Besucher können auch heute noch viel Historisches entdecken. Die MAZ hat im Archiv gestöbert, sehenswerte Fotos gefunden und lädt hier zu einem Stadtbummel „Damals und heute“ ein.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg