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Brandenburg/Havel „Irre Platte“ wird zwei Abende lang zur Bühne
Lokales Brandenburg/Havel „Irre Platte“ wird zwei Abende lang zur Bühne
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19:16 05.11.2017
Luciá Bernadas Cavallini tanzt während der Show „Irre Platte“ in einem künftigen Büro des Havel-Centers in Nord. Quelle: Rüdiger Böhme
Branenburg/H

Künstler dürfen vieles. Auch ein Bürohaus, das Havel-Center heißt, umbenennen in „Irre Platte“. Unter dieser Überschrift stand die Show mit jungen Leuten, die der Verein Lehnschulzenhofbühne Viesen organisiert hat. Am Freitag- und am Samstagabend luden sie zur Show in die irre Platte Am Industriegelände im Stadtteil Nord. Rund 50 Gäste kamen und erlebten Lesungen, Kurzfilme, Theater und Tanz.

„Deine irre Leere“ heißt das Langzeitprojekt der Lehnschulzenhofbühne. Der künstlerische Leiter Wolfram Scheller, die Choreografin Ana Dordevic und andere haben von März bis Juni Workshops für junge Menschen angeboten. Dazu gehörte ein Fotowettbewerb, bei dem es galt, Leerstand zu fotografieren. Brandenburger Jugendlichen fiel der Plattenbau im Industriegelände des Stadtteils Nord auf. Dieses Motiv galt als der spannendeste Wettbewerbsbeitrag. Daher sollte die geplante Show mit den vielen Kunstformen dort stattfinden. Die Lehnschulzenhofbühne nahm Kontakt auf zu Eigentümer Fred Kröger, der auf dem Gelände Anhänger vermietet und im Begriff ist, den zuletzt ungenutzten Plattenbau in ein Büro- und Geschäftshaus zu verwandeln.

Der Kaufmann aus Norddeutschland hat ein offenes Ohr für Ideen und stellte alle vier Etagen am Wochenende für die kreative Aktion zur Verfügung. Die Platte wurde zur Bühne. „Die Show soll für die jungen Leute ein Sprungbrett sein, Dinge auszuprobieren“, erklärt Scheller.

Anna-Lena Neumann und Luciá Bernadas Cavallini führten die rund 50 Besucher der „Irren Platte“ durch das noch längst nicht ganz vermietete Haus und kündigten mit einer Glocke den Beginn ihrer Darbietungen an. Die beiden jungen Frauen aus Brandenburg/Havel führten kurze Szenen auf und tanzten vor den Augen der Besucher nach den Choreographien von Ana Dordevic.

Andere Workshopteilnehmer, die ebenfalls aus Brandenburg kommen, zeigten selbstproduzierte Kurzfilme. In einem Fall waren daran auch junge Flüchtlinge beteiligt, die gegenwärtig in Stendal leben.

Für die Aktion im Havel-Center ist keine Wiederholung vorgesehen. Eigentümer Kröger hatte die Fläche neben dem früheren Dekra-Gelände aus der Insolvenz heraus gekauft, um von dort seine in Norddeutschland produzierten Anhänger zu vermieten. Für das Bürogebäude möchte er vor allem Firmengründer mit guten Geschäftsideen gewinnen.

Von Jürgen Lauterbach

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