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Brandenburg/Havel Beim Fußball die israelische Freundschaft vertiefen
Lokales Brandenburg/Havel Beim Fußball die israelische Freundschaft vertiefen
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20:00 10.08.2018
Voller Einsatz: Beim Streetsoccer geht es um Spaß und Fairplay. Quelle: Christine Lummert
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Brandenburg/H

Wer nur mit sportlichem Ehrgeiz antrat und am Ende als großer Sieger dastehen wollte, war am Donnerstag beim großen Streetsoccer-Turnier auf dem Sportplatz an der Dreifelderhalle am Brandenburger Wiesenweg auf der falschen Veranstaltung.

Bei der offiziellen Eröffnung, zu der neben Oberbürgermeister Steffen Scheller auch Thomas Drescher, Staatssekretär im Brandenburger Bildungsministerium, sowie Rogel Rachmann, Botschaftsrat an der israelischen Botschaft im Berlin, gekommen waren, wurde vor allem der olympische Gedanke betont.

Die Israelin Alin Matzrafi (l.) und Ella Wietheger aus Falkensee sind beim Ra'anana-Jugendaustausch Freunde geworden. Quelle: Christine Lummert

„Es wird heute keine Verlierer geben, alle werden Gewinner sein“, betonte Rachmann, der extra eingeladen war, um sich über die seit zehn Jahren bestehende Arbeit des Vereins Ra’anana zu informieren. Zurzeit sind über das Jugendaustauschprogramm gleich 50 junge Israelis mit ihren Betreuern in der Stadt, um zusammen mit deutschen Jugendlichen bei Ausflügen und Workshops Kontakte zu knüpfen.

„Die Jugendlichen aus Israel stammen aus drei unterschiedlichen Orten und sind bisher auch noch nicht mit den jeweils anderen Gruppen zusammengetroffen. Das große Streetsoccerturnier bietet jetzt dafür die Gelegenheit“, erklärte Niels Haberlandt, zugleich Vorstand des Vereins Ra’anana und Leiter der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz, die über die Jahre ein Mittelpunkt des jährlichen Austauschprogramms ist.

Mit einer Tanzperformance wurde das Streetsoccer-Turnier eröffnet. Quelle: Christine Lummert

Die Israelis sind in Ra’anana, Abu Gosh und Yad Mordechai zu Hause. Viele der Jugendlichen aus Deutschland, die zurzeit mit den drei Gruppen unterwegs sind, waren während der Osterferien schon dort zu Gast.

Die 17-jährige Ella Wietheger aus Falkensee hat sich bei ihrem ersten Besuch in Israel gleich in Land und Leute verliebt. „Ich war dort in einer Gastfamilie untergebracht und die offene, lockere und herzliche Art der Menschen hat mich sofort begeistert.“

Von den gleichen Erfahrungen berichtet auch die 19-jährige Franziska Seide aus Brandenburg an der Havel, die schon zweimal am Jugendaustausch in Israel teilgenommen hat. „Wenn man einmal in Israel war, will man eigentlich immer wieder dorthin zurück.“

Gelegenheit, um neue Freundschaften zu schließen

Zurzeit verbringen die beiden jungen Frauen ihre Zeit mit der Jugendgruppe aus Yad Mordechai, zu der auch die 17-jährige Alin Matzrafi gehört. Sie begeistert sich vor allem für die gemeinsame Zeit, die alle auf Schloss Gollwitz verbringen. Bunt gemischt ist dort die Zimmerverteilung. Die deutschen und israelischen Jugendlichen haben rund um die Uhr genug Zeit um sich auszutauschen und Freundschaften zu schließen. Workshops stehen auf dem Programm, zudem gibt es Ausflüge nach Potsdam Berlin und auch nach Sachsenhausen.

100 Jugendliche nehmen an dem Turnier teil

Das Streetsoccerturnier war ein weiterer Höhepunkt. Etwa 100 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren spielten in 26 bunt gemischten Teams mit- und gegeneinander. Da es beim Streetsoccer keinen Schiedsrichter gibt, steht der Fairplay-Gedanke noch mehr im Vordergrund.

„In Israel ist Streetsoccer noch nicht so bekannt, denn es gibt nicht diese speziellen mobilen Anlagen in denen gespielt wird“, erklärte Haberlandt. Die Idee und das Equipment wäre sicher ein Exportschlager aus dem Land Brandenburg für Israel.

Davon war auch der Staatssekretär Drescher aus dem Bildungsministerium überzeugt, der erst vor wenigen Monaten mit Ministerpräsident Woidke in Israel zu Gast war. „Sport ist international und auf dem Spielfeld lässt sich gut Toleranz und Fairplay üben und natürlich auch einfach der Spaß am Spiel“, ist sich Drescher sicher.

Von Christine Lummert

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