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Jugend forscht: Clevere Ideen für die Zukunft

Brandenburg an der Havel Jugend forscht: Clevere Ideen für die Zukunft

Was haben Brausetablette mit kühlen Getränken zu tun? Und wie können Menschen mit gelähmten Armen dennoch einen Computer nutzen? Beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht haben am Donnerstagnachmittag 34 Teams im Brandenburger Technologie-und Gründerzentrum ihre Ergebnisse vorgestellt. Dabei sind viele clevere Ideen.

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Christopher Vorlob, 20, und Oliver Hörr, 19, überzeugten die Jury mit ihrer Idee für mehr Sicherheit beim Fahren auf kurvigen Straßen..
 

Quelle: Charlotte Klimas

Brandenburg/H.  Wie viele Plastikrückstände aus Duschgels und Zahnpasten bleiben eigentlich auch nach der Abwasserreinigung zurück? Wie funktioniert die Verdauung im menschlichen Körper und wie kann sie für Schüler am anschaulichsten erklärt werden? Was haben Brausetablette mit kühlen Getränken zu tun? Und wie können Menschen mit gelähmten Armen dennoch einen Computer nutzen?

Beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht haben 34 Teams im Alter von 12 bis 20 Jahren im Technologie-und Gründerzentrum ihre Innovationen und naturwissenschaftlichen Untersuchungen vorgestellt. Mit einem sogenannten „USa“, einem universalen Sägeanschlag, haben Isabell Gonzales, 19, und Gregor Angerer, 18, eine Halterung entwickelt, welche das Schneiden von Werkstoffen nach Maß erleichtert und das alleinige Arbeiten ohne einen zweiten Helfer ermöglicht. „Mit dem Sägeanschlag können wir eine viel höhere Produktion erreichen“, erklärt die Auszubildende für Industriemechanik des Brandenburger ZF Getriebewerks im dritten Lehrjahr.

In ihrem Betrieb ist der USa bereits in Benutzung, bisher aber noch ein Unikat.

Auch Oliver Hörr und Christopher Vorlob, Azubis der Heidelberger Druckmaschinen AG, bewiesen Innovationsgeist. Die angehenden Mechatroniker präsentierten eine neuartige Sensortechnik, mit deren Hilfe Autofahrer vor dem Einfahren in eine Kurve auf eventuelle Unfälle im Kurvenverlauf durch ein Warnsignal an den Leitpfosten aufmerksam gemacht werden. Mittels einer Wärmebildkamera könnten ebenso umherlaufende Wildtiere registriert werden, welche in übersichtlichen Straßenverläufen normalerweise nicht rechtzeitig gesehen werden.

„Um sich für den Landeswettbewerb zu qualifizieren, müssen die Teilnehmer von Jugend forscht einen wissenschaftlichen Anspruch im Rahmen ihrer Projekte unter Beweis stellen, der das normale Niveau übersteigt“, sagt Susanne Resech von ZF.

Auch bei den jüngeren Teilnehmern solle die Problematik über den normalen Schulstoff hinausreichen, so die Ausbildungsleiterin.

Für den Landeswettbewerb am 5. und 6. April dieses Jahres konnten die Projekte von Angerer und Gonzales sowie Vorlob und Hörr überzeugen. Für sie besteht damit die Chance, sich für den bundesweiten Entscheid im Mai zu qualifizieren.

Von Charlotte Klimas

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