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Brandenburg/Havel Jugend forscht: Preise für die cleversten Ideen
Lokales Brandenburg/Havel Jugend forscht: Preise für die cleversten Ideen
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18:34 09.03.2018
Die ZF-Azubis Fabian Müller (l.) und Dustin Wiznerowicz mit ihrem Projekt. Quelle: Christine Lummert
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Brandenburg/H

Für Sinan Bara, Dustin Wiznerowicz und Fabian Müller geht der Wettbewerb „Jugend forscht“ in die nächste Runde. Ihre Projekte kamen beim Regionalwettbewerb Brandenburg West so gut bei der Jury an, dass die Auszubildenden aus der Stadt Brandenburg an der Havel ihre Innovationen in einigen Wochen auch beim Landesausscheid in Schwarzheide präsentieren dürfen.

Kreative Azubis aus Schulen und Ausbildungsbetrieben der Region haben insgesamt 48 Projekte präsentiert. Damit konnten die Veranstalter eine neue Rekordbeteiligung vermelden. Schon zum 26. Mal waren ZF und Heidelberger Druckmaschinen Paten in der Durchführung des Wettbewerbs.

Insgesamt 48 Projekte wurden am Donnerstag von 74 hellen Köpfen aus Schulen und Ausbildungsbetrieben der Region auf dem Betriebsgelände von ZF in der Caasmannstraße präsentiert. Damit konnten die Veranstalter eine neue Rekordbeteiligung vermelden. Schon zum 26. Mal waren ZF und Heidelberger Druckmaschinen Paten in der Durchführung des Wettbewerbs.

Acht Fachgebiete zur Auswahl

In den acht Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik, Informatik, Physik und Technik konnte sich der Forschernachwuchs beweisen und mit originellen Ideen überzeugen. Fächerübergreifend wurden 17 Regionalsieger gekürt, die in die nächste Runde aufrücken.

Die Jugendlichen haben eine Menge Zeit und Arbeit in ihre Projekte investiert. „Etwa drei Monate waren es bisher“, erklärte Sinan Bara, Azubi im ersten Lehrjahr bei Heidelberger Druckmaschinen, der im Fachgebiet Arbeitswelt mit einem Fräsdublikator an den Start ging.

Seine Konstruktion verfügt auf der einen Seite über einen Taster, mit dem der Umriss eines Werkzeugs ganz genau erfasst wird. Das wird auf einen Fräskopf übertragen, der dann das Negativbild aus einer stabilen Schaumstoffmatte ausschneidet. So findet jedes Werkzeug seinen exakten Platz in der Werkstatt.

Zündende Idee für eine überzeugende Präsentation

Mit einer zündenden Idee und der praktischen Umsetzung ist es lange nicht getan. „Zuvor muss eine schriftliche Arbeit zum Projekt eingereicht werden und am Wettbewerbstag führt jeder ein Fachgespräch mit der Jury zur eingereichten Arbeit an einem eigenen Präsentationsstand“, erklärte Bara.

„Recherchieren, kommunizieren, kooperieren, präsentieren – die Fähigkeiten die im Wettbewerb Jugend forscht gefordert werden, sind auch in der Ausbildung wichtige Faktoren“, bestätigte ZF-Geschäftsführer Frank Martin, der neben Thomas Drescher, Staatssekretär im Brandenburger Bildungsministerium und Brandenburgs neuem Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) die Preise überreichte.

So lässt sich Schmutz in Getrieben finden

Frank Martin durfte sich über den Erfolg von Dustin Wiznerowicz und Fabian Müller freuen, die beide ZF-Azubis im dritten Lehrjahr sind. Ihr sogenannter HSG Swing Device, mit dem die Restschmutzanalyse von Steuereinheiten in Getrieben erleichtert wird, war schon zu einem Praxistest im werkeigenen Chemielabor und wurde dort für gut befunden.

Von Jugend forscht gab es jetzt die Regionalsieger-Auszeichnung im Fachgebiet Arbeitswelt. Den Heidelberger-Azubis Steven Stössel, Konrad Bold und Johannes Störmer mit ihrem innovativen Löthandschuh wurden für eine erfolgreiche Teilnahme ausgezeichnet.

Während ZF und Heidelberger Druckmaschinen das Heimspiel in der eigenen Stadt in jedem Jahr nutzen, um eigene Projekte an den Start zu schicken, ist es um die Beteiligung der Schulen aus der Havelstadt eher schlecht bestellt. Nur Ben Edgar Lorenz vom Saldern-Gymnasium war in diesem Jahr im Fachgebiet Physik dabei und beschäftigte sich mit dem Thema Fliegen, das er mit einem eigens gebauten Windkanal unter die Lupe nahm.

Von Christine Lummert

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