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Brandenburg/Havel Junge Filmemacher zeigen ihr Europa
Lokales Brandenburg/Havel Junge Filmemacher zeigen ihr Europa
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02:15 13.05.2017
Video für Europa: Jugendliche drehen einen Film in der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz. Quelle: Jacqueline Steiner
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Brandenburg/H

Europäische Integration einmal hautnah erleben: dazu hatten 37 Jugendliche aus vier Ländern die Gelegenheit. Eine Woche lang haben sie unter dem Motto „Clips for Europe“ an einem Medienprojekt in der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz im Brandenburger Ortsteil gearbeitet. Vom 2. bis 11. Mai trafen sich Jugenddelegationen der Partnerstädte der Stadt Brandenburg an der Havel und erarbeiteten fünf Video-Clips zum Thema europäische Werte.

Beteiligt waren Gruppen aus dem französischen Ivry-sur-Seine, dem russischen Magnitogorsk, eine dänische Jugendgruppe der Kommune Ballerup, und deutsche Schüler aus Kaiserslautern sowie des Bertolt-Brecht-Gymnasiums und des Von-Saldern-Gymnasiums Europaschule in Brandenburg an der Havel. Die zwischen 14 und 17 Jahre alten Jugendlichen wohnten in der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz und entdeckten gemeinsam die Stadt Brandenburg an der Havel und ihr Umland.

Hintergrund

Seit 2009 versteht sich die Begegnungsstätte Schloss Gollwitz als Bildungseinrichtung, in der die außerschulische Jugendbildung im Vordergrund steht. Die Besucher beschäftigen sich besonders mit den Themen Rassismus, Antisemitismus und Menschendfeindlichkeit. Die Institution in dem alten Herrenhaus steht allen Menschen offen und bietet auch Raum für Übernachtungen, Tagungen und andere Veranstaltungen. Zudem gibt es Fortbildungen für Erwachsene.

Entstanden sind fünf ganz unterschiedliche Filme über europäische Werte und Integration. Besonders wichtige Themen für die Jugendlichen waren die Auswirkungen von Gerüchten und der Einfluss von Massenmedien auf die Gesellschaft, Wasserverschwendung und der Kampf um knappe Ressourcen, Vorurteile oder der Kampf gegen den Terrorismus. Bei der Umsetzung der Filme halfen ihnen Studenten der Technischen Hochschule Brandenburg.

Bei der Präsentation der Videoclips im Paulikloster am Mittwoch lobte Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) das Projekt: „Europäische Integration bedeutet, ohne Vorurteile aufeinander zuzugehen und sich zu achten. Ich freue mich, dass die Jugendlichen hier bei uns zusammengekommen sind“, sagte sie. William Boe Pedersen, Gesandter der Königlich Dänischen Botschaft, betonte: „Menschen verstehen einander besser, wenn sie den gegenseitigen Alltag kennenlernen.“ Und der Attaché der Botschaft der Russischen Föderation, Alexey Skorina, merkte an, dass es wichtig sei, Vorurteilen entgegenzuwirken: „Deshalb müssen wir auf unterschiedlichen Ebenen Brücken schlagen“, sagte er.

Von Melanie Höhn

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