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Brandenburg/Havel Ecstasy in der Kühltruhe
Lokales Brandenburg/Havel Ecstasy in der Kühltruhe
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06:31 20.08.2014
Quelle: dpa
Brandenburg an der Havel

Eigentlich nur ein Freundschaftsdienst. Doch das Schöffengericht brummte der 29 Jahre alten Monika S. eine Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung sowie 200 soziale Arbeitsstunden auf. Denn für das Gericht wurde klar, dass die junge Brandenburgerin beim Drogenhandel geholfen hatte. Sie hatte einen Freund und dessen Kumpel in ihrer Wohnung und in ihrem Keller freie Fahrt gelassen bei deren Rauschgiftgeschäften.

Wer in großem Stil mit Drogen handelt, steht vor dem Problem, die illegale Ware möglichst so lagern zu müssen, dass die Polizei sie bei möglichen Durchsuchungen nicht findet. Daher spannte besagter Freund die unverdächtige Monika S. ein. Er und sein Drogendealerkumpel, der sich als Fliesenlegerunternehmer tarnte, schafften eine nagelneue Tiefkühltruhe in ihren Keller und füllten sie randvoll mit Paketen der gefährlichen Drogen Ecstasy und Amphetamin. Da Monika S. selbst Drogen nahm, konnte sie sich denken, dass die beiden Männer keine Hähnchenschenkel bei ihr tiefkühlen. Aber sie stellte keine Fragen, wollte auch nichts wissen, als die „Freunde“ in ihrer Küche Rauschgift mischten, während sie im Schlafzimmer erwachte. Doch ihre scheinbare Ahnungslosigkeit, ihr Freundschaftsdienst, bewahrten sie nicht vor Strafe.Auch wenn ihr nicht nachzuweisen war, dass sie selbst an den Drogengeschäften mitverdiente, verhängte das Schöffengericht die genannte einjährige Gefängnisstrafe.

Monika S. ist offenbar das kleinste Glied in der Brandenburger Drogenhandelskette. Ihr Ex-Freund wurde wegen Drogenhandels zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Dessen ehemaliger Freund ist vor dem Landgericht Potsdam angeklagt. Zentrale Frage in dem Prozess ist, ob und inwiefern die Red-Devils- und Hell’s Angels-Rocker im Hintergrund die Strippen ziehen in der Brandenburger Drogenszene.

Von Jürgen Lauterbach

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