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Brandenburg/Havel „(K)ein Hoch auf uns“ in Brandenburg
Lokales Brandenburg/Havel „(K)ein Hoch auf uns“ in Brandenburg
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00:25 08.06.2015
Andreas Bourani Quelle: Universal/Promo
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Brandenburg/Rathenow

Der mit dem WM-Song „(Ein Hoch) Auf uns!“ bekannt gewordene Sänger versprach ein musikalischer Höhepunkt im ansonsten eher dünn gesäten Buga-Kultur-Programm in der Stadt zu werden. Doch daraus wird nichts. Der gebührenfinanzierte Radiosender, der zusammen mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse das Konzert in Brandenburg veranstalten wollte, hat es sich anders überlegt. Die Freilichtarena auf dem Marienberg sei zu klein, die Bühne zu mickrig und in Rathenow sei alles viel besser gerichtet, hieß es nach einer Vor-Ort-Besichtigung.

Ohne großes Federlesen wurde das Konzert nun nach Rathenow verlegt, dem Vernehmen nach ohne Abstimmung mit der Zwecksverbandsvorsitzenden und Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann, die vor vollendete Tatsachen gestellt wurde.

Und die entsprechend sauer war, wie aus ihrem Umfeld berichtet wird. Das bekam dann auch der Buga-Geschäftsführer Erhardt Skupch mit drastischen Worten zu hören. Doch die Entscheidung ist gefallen: Bourani singt am 13. Juni in Rathenow. Und noch etwas hat sich geändert: Das Konzert kann nun nicht mehr mit einer Buga-Karte automatisch und kostenfrei besucht werden. Nur wer bei einem Gewinnspiel des Radiosenders Freikarten bekommt, erhält Zugang zum Mühlenhof.

Ein ähnliches Gewinnspiel ist auch auf der Website der Buga 2015 gestartet worden. Dabei hatte Buga-Chef Skupch im Vorfeld versichert: Alle Veranstaltungen im Buga-Plan sind mit den Buga-Karten zu besuchen. Buga-Marketingchef Mathias Ulrich sagt, er sei „von der Verlegung überrascht worden“. Die Tatsache, dass das Konzert als „Freikonzert“ für Buga-Karten-Besitzer in Brandenburg angekündigt war, bestätigt er, will sich aber zu Details nicht äußern. Das sei Sache der Veranstalter.

Auf die Frage nach dem Warum der Verlegung antwortet die Buga-Sprecherin Amanda Hasenfusz: „Der RBB hatte sich aus logistischen Gründen für die Bühne in Rathenow entschieden.“ Die Freilichtbühne auf dem Marienberg sei „für diese Größe von Konzerten nicht ausgelegt. Der RBB hat sehr viel Technik dabei.“ Das kann ja nicht überraschend gekommen sein. Noch im April sagte Skupch: „Auf dem Marienberg ist alles vorbereitet. Auch die Sanierung der Freilichtbühne ist beendet, selbst der Bühnenaufbau steht schon.“

Da war die zuvor verwilderte Freilichtbühne instand gesetzt worden – auf Kosten der Stadt Brandenburg für 80.000 Euro und nach einem Machtwort Tiemanns. Ursprünglich hatte Buga-Ausstellungschef Frank Schröder im August 2014 verkündet, der Zweckverband plane das Sanieren der Freilichtbühne und führe dies selber aus. Dann wurde das Geld knapp und die Stadt sprang ein, um die Buga-Veranstaltungen nicht zu gefähren, die nun mal eben verlegt wurden.

In der Tat passen auf den Mühlenhof in Rathenow etwa 4500 Menschen und damit fast 2000 mehr als auf die Freilichtbühne. Allerdings sah auch das Sicherheits-Konzept für das Liefers-Konzert vor, dass auf den Marienberg 6000 Menschen gelassen werden, die sich im Umfeld der Bühne einen Platz suchen sollten, um entspannt zuhören zu können.

Auch wenn die Verlegung entgültig ist, scheint sie bei den Veranstaltern noch nicht richtig angekommen. So hieß es gestern auf der Radio- Website: „Den 13. Juni sollten Sie vormerken. Antenne Brandenburg lädt zum Konzert auf die Freilichtbühne im Buga-Park in Brandenburg/Havel mit Stars wie Andreas Burani und der Band Bell, Book & Candle.“

Von Benno Rougk

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