Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
„Kabumm dance“ im Brandenburger Theater

Workshop mit Hamburger Choreographin „Kabumm dance“ im Brandenburger Theater

Ein außergewöhnliches Tanzprojekt steigt demnächst im Brandenburger Theater. „Kabumm dance“ verspricht eine Mischung verschiedener Musik- und Tanzstile. Kati „Kabumm“ Heidebrecht, eine in London, New York und Hamburg ausgebildete Tänzerin und Choreographin, leitet das Projekt.

Voriger Artikel
Renault ruft Dacia-Modelle zurück
Nächster Artikel
Briefkästen: Sonntags bleibt die Klappe zu

Bei „Kabumm dance“ geht die Post ab.

Quelle: promo

Brandenburg/H. Hip Hop, Techno, Rock, Pop, Musical, was darf es sein? Das sollen die Teilnehmer des Tanz-Video-Projektes, das in den Osterferien starten wird, selbst entscheiden, sagt Wolfram Scheller. Der Schauspieler und Regisseur leitet das Projekt, das sich an 15-bis 25-Jährige richtet. Wer mitmachen möchte, könne sich noch bis 7. März im Brandenburger Theater anmelden, sagt er und spricht von Kraft, Energie, Tanz, Videoclips und Spaß.

Ein Video, auf der Facebookseite des Projektes „Deine irre Leere“ gibt schon mal einen Einblick. Darin wirbeln Tänzer zu spannenden Choreographien und moderner Musik durch die Luft und die versprochene Energie bekommt plötzlich ein Gesicht. Kati Heidebrecht, eine in London, New York und Hamburg ausgebildete Tänzerin und Choreographin. In „Tanz der Vampire“, „Hair“ oder „Starlight Express“ war Kati, Spitzname „Kabumm“ selbst auf den Bühnen in Stuttgart, Hamburg, Wien und Bochum zu sehen. Choreographien vieler Musicals zählen zu ihrem künstlerischen Schaffen, zuletzt die der „West Side Story“ am Theater in Lübeck. Nun also „Kabumm-dance“ in Brandenburg.

So geht es

Das Video-Tanz-Projekt „Kabumm dance“ läuft in den Osterferien vom 28. März bis 3. April in der Zeit von 11 bis 17 Uhr. Eine öffentliche Präsentation findet am 3. April statt.

Das Projekt richtet sich an Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren. Interessierte melden sich bis zum 7. März im Brandenburger Theater an bei adriane.porikys@brandenburgertheater.de

Weitere Infos und Trailer über „Deine irre Leere“ auf Facebook.

Aber wie vertanzt man das Thema „Deine irre Leere“? Was ist damit überhaupt gemeint? Es gehe um die kreative Auseinandersetzung mit dem Leerstand in der Region, sagt Wolfram Scheller. Mit Spaß und eigenen Ideen sollen leere Orte wiederbelebt werden. Das können verlassene Häuser, Fabrikgebäude oder ähnliches sein. „Wir sind als Verein angefragt worden, bei einem Modellprojekt mitzumachen“, sagt der Mann von der Lehnschulzenhofbühne in Viesen und bedient sich eines lustigen Vergleichs mit den „Matroschka-Püppchen“. Das Projekt „Deine irre Leere“, in Kooperation mit dem Brandenburger Theater, ist die Aktion vor Ort und gehöre als das „kleine Püppchen“, zu dem nächstgrößeren.

Kati Heidebrecht, Tänzerin und Choreographin

Kati Heidebrecht, Tänzerin und Choreographin.

Quelle: privat

Das besagte Modellprojekt mit dem spannenden Namen „Dehnungsfuge – Auf dem Lande alles dicht?“ Dieses läuft über fünf Jahre und will in vier Bundesländern dem demografischen Wandel in ländlichen Regionen etwas entgegensetzen. Dehnungsfuge ist ein Projekt der Landesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendarbeit Sachsen-Anhalt und sozusagen aus dem Bauch der größten, der „Mutterpuppe“ geschlüpft. Das Programm „Demokratie leben“, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend.

„Die Teilnehmer, die sich für das Tanzen interessieren, werden eine Woche lang mit Kati Heidebrecht im Ballettsaal des Brandenburger Theaters trainieren und eine für sie passende Choreographie finden“ beschreibt Scheller den Ablauf. Zeitgleich ist das Video-Team, in der Stadt und der Umgebung unterwegs, um leerstehende Gebäude und Orte mit dem eigenen Smartphone zu filmen. „Die beiden Gruppen werden in der täglichen Mittagspause Zeit haben, sich auszutauschen“, erklärt der Projektleiter, denn zur öffentlichen Präsentation am 3. April auf der Bühne des Brandenburger Theaters sollen die Aufnahmen als Videoprojektion laufen und den Kontrast zum lebendigen Tanz zeigen. Auch ein gemeinsamer Tag ist während der Projektwoche geplant. Ein Videodreh im Industriemuseum.

Kosten entstehen für die Teilnehmer der intensiven und kreativen Woche nicht. Lediglich für Speis und Trank muss ein geringer Beitrag gezahlt werden. Ein Limit gebe es nicht, meint Wolfram Scheller, der sich recht viele Anmeldungen wünscht, denn „je mehr mit mitmachen, desto mehr machts kabumm“.

Von Ina Schidlowski

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg/Havel

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg