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Kälte und Regen verhindern den Rekord

MBS-Fahrradtage in Brandenburg/Havel Kälte und Regen verhindern den Rekord

Im Wettstreit mit Hennigsdorf und Potsdam hat Brandenburg an der Havel am Donnerstag den Kürzeren gezogen. Auch wenn sich die Teilnehmer mit allem, was sie hatten, ins Zeug legten: Widrige Bedingungen machten einen Sieg bei den diesjährigen MBS-Fahrradtagen unmöglich. Der hiesige Leichtathletik-Verein VfL kann sich aber mit einer Finanzspritze trösten.

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Dominic Weinreich schaffte den Kilometer in 56 Sekunden.

Quelle: Maloszyk

Brandenburg/H. Christian Petersen (66) muss es wissen: „1000 Meter sind für den Sportler eine eklige Distanz, zudem schwer zu trainieren“, sagt das Brandenburger Radrennfahrer-Urgestein. Es gebe auch keinen „Fahrplan“, wie man die Distanz auf dem Rad am besten meistert: „Da hilft nur, von Anfang an voll zu fahren. Nach hinten raus wird es spätestens ab 800 Meter von alleine dünne.“

Zu seinen aktiven Zeiten zwischen 1967 und 1978 waren 1:10 Minuten auf 1000 Metern eine sehr gute Zeit, heute gebe es ganz andere Rennmaschinen mit leichteren und besseren Materialien. Zudem wird bei den MBS-Fahrradtagen der Einfachheit halber auf der Rolle gefahren und nicht auf der Holz- oder Betonbahn.

Unter dem Motto „Schnellste Stadt gesucht“ richtet die Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam (MBS) mit dem LKT-Radteam Brandenburg die Fahrradtage aus. Teilnehmer in verschiedenen Städten treten gegeneinander an, am Ende gewertet werden die besten fünf Frauen und die besten fünf Männer aus jeder Stadt. In Hennigsdorf wurden am Dienstag insgesamt 8:55 Minuten als Wertungszeit erzielt, Potsdam schraubte die Bestzeit am Mittwoch auf 8:34 Minuten herunter.

Für die Brandenburger war diese Zeit am Donnerstag utopisch: Es regnete in Strömen, zudem wehte ein kühler Wind. Steffen Blochwitz vom LKT-Team hatte bereits angedeutet, dass die Kühle ein entscheidender Nachteil sein könne.

Während die Potsdamer tags zuvor einige hohe 40er-Zeiten bei den Männern ablieferten, lag der Brandenburger Rekord lange Zeit bei 51 Sekunden. Kommunalpolitikerin Britta Kornmesser lieferte achtbare 1:01 Minuten ab. Im „Prominenten-Duell“ hatten sich Stadt- und Sparkassenführung ausnahmslos vertreten lassen. So traten Stadtsportbundgeschäftsführer Sebastian Bradke (1:13 Minuten) und MBS-Geschäftsstellenchef Ronny Bogs (1:05 Minuten) aus der Sankt-Annen-Galerie gegeneinander an. Am Ende stand eine Gesamtzeit von 9:20 Minuten für Brandenburg an der Havel zu Buche.

Auch wenn die Havelstädter mit dieser Zeit nicht den Gesamtsieg und die damit verbundenen 1500 Euro erringen konnten, so trösten sie sich mit 750 Euro, die an den Verein für Leichtathletik VfL gehen. Vereinschef Hartmut Wacker will damit den Nachwuchs fördern, vor allem neue Sportgeräte kaufen.

Von André Wirsing

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