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„Kaiserslauterner“ wird glatt gebügelt

Brandenburg/Havel „Kaiserslauterner“ wird glatt gebügelt

Die Stadtspitze macht ernst mit dem Sanieren von Brandenburgs schlimmster Buckelpiste, zu der erst vor wenigen Wochen die MAZ-Leser die Kaiserslauterner Straße in Hohenstücken quer durch die Automeile gewählt worden war. Für August sind die Arbeiten nun ausgeschrieben.

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Wellen und Dellen in der „Kaiserslauterner“.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. Die Bauleistungen betreffen den südlichen und westlichen Abschnitt der Straße und sollen vom 7. bis 25. August realisiert werden. Derzeit sind die Leistungen öffentlich von der Tiefbauverwaltung auf der Internetseite der Kommune und auf Vergabeportalen ausgeschrieben.

Die zu beauftragende Firma muss als erstes 2580 Quadratmeter Asphaltdecke herausreißen und entsorgen. Auf der freien Fläche wird eine so genannte Asphaltarmierung aus Glasfasern eingebaut – diese soll verhindern dass sich die Asphaltdecke verschiebt, wenn es warm ist und schwere Fahrzeuge darüber fahren, anfahren oder bremsen. Danach ist eine Asphaltdeckschicht AC 8 einzubauen – das bedeutet mit einer Dicke von drei bis vier Zentimetern. Zudem sind 930 Meter Fugen aus Bitumen herzustellen, auf 20 Metern neuer Bordstein zu setzen. Auf 58 Metern Länge werden neue Rinnenstreifen aus zweireihig gesetzten Betonsteinen benötigt. Nicht zuletzt sind 20 Schachtabdeckungen mit 800 Millimetern Durchmesser aufzunehmen und wieder einzubauen.

Die Angebote der Baufirmen müssen bis zum 26. Juni im Rathaus eingegangen sein, um 10.30 Uhr werden die Angebote eröffnet.

Für die meisten Autofahrer und Gewerbetreibenden ist die Fahrbahn der Kaiserslauterner Straße ein ständiges Ärgernis – und dies schon seit Jahren. Vor allem in Hohenstücken ansässige Unternehmer hatten darauf verwiesen, dass sie jede Menge Gewerbesteuern zahlten, die Stadt im Gegenzug ihre Infrastruktur besser pflegen könne. In der Verwaltung war der Zustand der Fahrbahn bekannt, nur reichte das Geld nicht für einen Neubau. Es gab sogar eine Entwurfsplanung für einen Komplettneubau. Die Tiefbauverwaltung hatte nun das Planungsbüro beauftragt, die Pläne auf eine Sanierung umzuschreiben und ein Leistungsverzeichnis zu erstellen. Auf 430 Metern Länge und einer Fläche von 2580 Quadratmetern wird der Belag nun um mindestens vier Zentimeter Höhe abgefräst, an den größeren Verwerfungen auch noch tiefer. Dann kommen die Schutzarmierung und eine neue Asphaltdecke darüber.

Von André Wirsing

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