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Karel Gott singt Klassiker

Konzert am Heineufer in Brandenburg an der Havel Karel Gott singt Klassiker

Gut aufgelegte Künstler und ein lauer Abend machten den diesjährigen Classic Summer am Heineufer in Brandenburg an der Havel für die rund 1200 Besucher zu einem Erlebnis. Die Veranstalter waren erleichtert. Vorhergesagt waren nämlich eigentlich heftige Gewitter. Vielleicht lag es daran, dass als Stargast Karel Gott eingeladen war?

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Gleich drei „kesse Bienen“ singen für Brandenburg und für Karel Gott.

Quelle: V. Maloszyk

Brandenburg an der Havel.
Seit nunmehr 40 Jahren schwirren Biene Maja und mit ihr Karel Gotts Ohrwurm durch deutsche Wohn- und Kinderzimmer. Biene Maja lebt! Am Wochenende haben sich beide am Heine-Ufer niedergelassen. Sehr zum Pläsier der 1200 Besucher.

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Gut aufgelegte Künstler und ein lauer Abend machten den diesjährigen Classic Summer am Heineufer in Brandenburg an der Havel für die rund 1200 Besucher zu einem Erlebnis. Die Veranstalter waren erleichtert. Vorhergesagt waren nämlich eigentlich heftige Gewitter.

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„Ich wusste ja, dass du viele Kontakte hast. Aber dass du auch die Handy-Nummer von Petrus hast, das hätte ich nicht geglaubt“, sagt Tenor Ilja Martin, der den Classic Summer am Heine-Ufer gemeinsam mit André Eckhardt moderiert hat. Es war tatsächlich fast ein Wunder, dass die Open-Air-Veranstaltung bei herrlichstem Sommerwetter und strahlend blauem Himmel am Samstagabend wie geplant stattfinden konnte. Vorhergesagt waren heftige Gewitter. Vielleicht lag es daran, dass als Gast Karel Gott eingeladen war? Möglicherweise steht der „Göttliche“ ja unter dem besonderen Schutz vom lieben Gott.

Gerade erst 76 geworden

Karel Gott wusste jedenfalls, was sich gehört und bedankte sich bei Petrus mit dem Lied „Guten Morgen, Sonnenschein“. „Ich freue mich, dass Sie mich endlich eingeladen haben“, sagte der Sänger, der am 14. Juli seinen 76. Geburtstag gefeiert hat. „Oder vielleicht haben Sie ja gedacht, mit dem Karel muss man sich jetzt beeilen.“

Zwei Konzertbesucherinnen sind aus Lübeck und aus Travemünde angereist, um Karel Gott einmal live zu erleben. Die beiden Damen wurden nicht enttäuscht. Gott sang seine erfolgreichsten Songs, wie „Für immer jung“, „Du bist alles, was ich will“, „Lady Carneval“. Natürlich durften auch die Erfolgstitel „Die Biene Maja“ und „Babicka“ nicht fehlen. Die Zuhörer waren begeistert und schwenkten eifrig ihre Knicklichter.

„Appassionante“ heißt sich das Damentrio aus Rom und der Name ist bei den drei Sopranistinnen Programm, denn appassionante bedeutet aufregend, leidenschaftlich. Und das sind die drei Sängerinnen und ausgesprochen sexy sind sie dazu, in ihren weißen, schulterfreien Roben und mit ihren langen, dunklen Haaren. So sexy, dass Ilja Martin, verheiratet, drei Kinder, sich hinreißen ließ und öffentlich verkündete: „Wenn ich solo wäre, ich würde zu jeder einzelnen von ihnen sagen: Ich will ein Kind von dir.“

Christian Friedrich trat als Erster auf die Bühne

Stefania Francabandiera, Mara Tanchis und Giorgia Villa können Klassik und sie können Pop. Aber vor allem können sie beides so miteinander verschmelzen, dass etwas Neues entsteht. Und so klingt das „Adagio“ von Albinoni ausgesprochen aufregend. Und Rossinis Arie des Figaro präsentieren die Drei mit so viel Schwung, dass das Publikum mitklatscht.

Aber auch mit Poptiteln wie „Sweet Dreams“ oder „I believe I can fly“ lösen sie Beifall aus. Verabschiedet haben sich die drei Sängerinnen mit Rossinis „Nessun dorma.“

Er hatte es besonders schwer: Christian Friedrich musste als Erster auf die Bühne. Der junge Mann aus Brandenburg mit der tollen Stimme sang Musical-Songs aus der Rocky-Horror-Picture-Show, Dracula und Les Misérables. Er war spürbar aufgeregt und agierte auch dann noch ein bisschen hölzern, als er gemeinsam mit der reizenden Sopranistin Alexandra Kreutz das Duett “Labiamo“ aus La Traviata von Verdi sang.

Bevor alle Künstler sich zum großen Finale auf der Bühne versammelten und sich mit „Funiculi, Funicula“, verabschiedet haben, hatte Ilja Martin noch einen umjubelten Auftritt mit der „Classic-Summer-Hymne“: „Dich gibt es nur einmal für mich“. Naja, wenn alles gut läuft, gibt es den Classic-Summer, doch noch mehr als nur einmal am Heine-Ufer.

Von Ann Brünink

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