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Brandenburg/Havel Karnevalisten beenden Saison mit Heringsessen
Lokales Brandenburg/Havel Karnevalisten beenden Saison mit Heringsessen
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20:07 01.03.2017
Schrei vor Glück: Erna busselt Gordian Rusch. Quelle: ro
Brandenburg/H

Alles hat ein Ende. Nur die Wurst hat zwei. Und weil das so ist, gab es Aschermittwoch im Narrenhaus des BKC auch keine Würstchen - sondern Hering. Das traditionelle Heringsessen bildet den Abschluss der Saison. Und der Präsident, die Senatoren und der Elferrat übergeben den Schlüssel zur Stadtkasse wieder an die Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann.

Die ließ es sich nicht nehmen mit ihrem persönlichen Referenten Guido Zimmer zu erscheinen. Und auch ihr Mann Klaus-Peter Tiemann (wie seine Frau selbst Senator beim BKC) war an ihrer Seite und brachte das Team des Fernsehsenders SKB samt Redaktionsleiter Gerd Glaser mit. Der SKB hatte in der Saison einen kritischen Bericht über eine BKC-Sitzung gemacht, in der sich der Büttenredner satirisch und wenig ladylike mit Tiemanns Herkunft und Zukunft auseinandergesetzt hatte. Das hatte zum Verdruss und böse Worte im BKC geführt.

Was aber ebenso unsinnig war und ist, wie sich über Büttenreden von Narren zu echauffieren. BKC-Präsidentin Jacqueline Damus tat dann – getreu dem Voltaire-Zitat „Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen“ – das Richtige. Sie beruhigte beide Seiten und freute sich darüber, dass der Rummel dazu führte, dass die Karten weg gingen wie geschnitten Brot.

Tatsächlich haben BKC und auch die Narren des KCH eine überaus erfolgreiche Saison hinter sich gebracht. 3600 Karten verkaufte der BKC, beim KCH werden es kaum weniger im Stahlpalast gewesen sein. Der Höhepunkt der Saison war neben dem Prunksitzungen am vergangenen Samstag die gemeinsame Sitzung am Rosenmontag im großen Saal des CCC. Über vier Stunden lang zeigten beide Vereine auf der Bühne, was beim Publikum in diesem Jahr ankam. Eine Stadt, zwei Vereine, eine leidenschaftliche Sitzung der Extraklasse sei dies gewesen, waren sich die fast 400 Besucher einig.

René „Schocker“ Klepzig, Moderator des Abend und gute Seele des Vereins, meint: „Für diesen Abend muss man einfach Danke sagen. Zunächst einmal ans Publikum, dass wie die Programmpunkte - vier Stunden lang alles gegeben hat. Danke an die Organisatoren, an alle fleißigen Helfer hinter der Bühne, an die Trainer und Betreuer für die gemeinsamen Tanz-Medleys, an die Mitarbeiter des CCC, unsere Haus- und Hofband und an alle, die ich vergessen habe.“

Tiemann ließ es sich Mittwoch nicht nehmen, ihrem Verein und dem KCH für das Engagement zu danken. Auch wenn der Aschermittwoch die Saison beende – die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gehe ständig weiter. Mit ihrem Kollegen aus Genthin habe sie sich eine Sitzung angesehen und gemerkt, wie restlos begeistert der Mann war. „Wir sind verwöhnt von dem, was wir hier erleben dürfen, was sich hier entwickelt hat.“ Beide Vereine stünden für eine Erfolgsgeschichte, die es fortzuschreiben gelte.

Für BKC-Senator Gordian Rusch wurde der Aschermittwoch noch zum Karnevalshöhepunkt: Die hinreißende Kunstfigur Erna (siehe Foto) gestand ihm ihre Liebe.

Von Benno Rougk

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