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Kein Geld von Anwohnern vor Weihnachten

Hasenkampstraße in Lehnin ausgebaut Kein Geld von Anwohnern vor Weihnachten

Schluss mit Pfützen und Schlaglöchern: Nach einem grundhaften Ausbau wurde am Freitag die Hasenkampstraße ihrer Bestimmung übergeben. Die Anlieger müssen sich an den Kosten beteiligen. Aber nicht mehr vor Weihnachten.

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Die Hasenkampstraße wurde ihrer Bestimmung übergeben.

Quelle: BÜR

Lehnin. Die Beitragsbescheide für den Ausbau der Hasenkampstraße werden den Anliegern erst im neuen Jahr ins Haus flattern. „Vor Weihnachten passiert da gar nichts“, sagte Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner am Freitag der MAZ. Zusammen mit Ortsvorsteher Frank Niewar, den Gemeindevertretern Stefan Behrendt und Udo Wernitz sowie Rainer Beschorner von der bauausführenden Firma übergab Brückner die grundhaft ausgebaute Hasenkampstraße ihrer Bestimmung.

Mit 541 Metern gehört sie zu den längsten Fahrbahnen Lehnins. Die Straße erschließt etwa 30 Häuser oberhalb des Mühlenteichs. Weil diese fast ausschließlich von Anliegern benutzt wird, müssen sich die Grundstücksbesitzer mit 70 Prozent an den Baukosten beteiligen. Die konkreten Summen lassen sich erst nach der Schlussrechnung ermitteln. Straßenfront und bebaubare Tiefe sind wichtige Kriterien bei der Berechnung des Bescheides. Einige Anwohner haben die Form der Ablösevereinbarung gewählt und sich mit einer pauschalen Summe an den Kosten beteiligt.

Rund 400 000 Euro hat die Kommune in den Straßenbau samt Planung investiert. Dazu gehört auch eine Teilerneuerung der Schmutzwasserleitung für den Wasser- und Abwasserzweckverband Werder. Die früher zum Teil unbefestigte Straße wurde in den letzten Monaten auf der gesamten Länge mit roten Betonsteinen gepflastert. Das Oberflächenwasser, das in der Vergangenheit für eine Modderwüste sorgte, wird jetzt unterirdisch in den Mühlenteich abgeleitet. „Mit diesem Ausbau sind wir ein gutes Stück in der Ortsbildverbesserung vorangekommen“, sagte Bürgermeister Brückner nach dem Durchschneiden des symbolischen Bandes. Die Baufirma Beschorner und Otto aus Brandenburg wird den Bereich noch nicht verlassen. Denn nun folgt der Ausbau der Deichstraße, die sich der 4,75 Meter breiten Hasenkampstraße anschließt. Auch dort wird rotes Pflaster gelegt. Lediglich der Kurvenbereich ist mit verschiebesicheren Steinen in grauer Farbe ausgelegt worden. Zum Ärger der Anwohner lassen einige Hundebesitzer ihre Vierbeiner auf den frisch angesäten Banketten ihre Geschäfte machen. An die Halter appelliert Ortsvorsteher Niewar: „Bitte nehmt Tüten mit.“

Von Frank Bürstenbinder

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