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Kinderclub-Chefin warnt vor Unfällen

Brandenburg/H.: Dichter Verkehr in der Bauhofstraße Kinderclub-Chefin warnt vor Unfällen

Cécile Templin warnt eindringlich vor möglichen Unfällen junger Besucher vor dem Kinder- und Jugendclub am Trauerberg in Brandenburg an der Havel. Die Leiterin der Einrichtung in der Brandenburger Bauhofstraße fordert an der Stelle einen Zebrastreifen und eine Tempobeschränkung von 30 Kilometern in der Stunde.

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Der Club am Trauerberg wird täglich von rund 40 Kindern besucht.

Quelle: Caritas

Brandenburg an der Havel. „Wir sehen ganz dringend die Notwendigkeit zumindest eines Zebrastreifens und von Tempo 30“, sagt Cécile Templin, die die Station junger Techniker leitet. Es führt entlang der Bauhofstraße kein Bürgersteig zum Eingang des Clubs.

Auf der gegenüberliegenden Seite der viel befahrenen Ausfallstraße Richtung Hauptbahnhof gibt es zwar einen Bürgersteig, jedoch von dort keinen gesicherten Überweg, sondern lediglich eine Verkehrsinsel auf der Fahrbahnmitte. „Am besten wäre eine Fußgängerampel“, so Cécile Templin. Täglich besuchen rund 40 Kinder und Jugendliche die von der Caritas betriebene und der Stadt finanzierte Begegnungsstätte. In der Bauhofstraße kommt es immer wieder zu Verkehrsunfällen wie im Oktober 2012, als eine Fußgängerin von einem Auto angefahren wurde. Im Mai 2014 erlitten Radfahrer leichte Verletzungen, als sie zusammenstießen.

Schon lange ist das Problem der mangelnden Verkehrssicherheit ausgerechnet vor einer Einrichtung, die Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche ist, der Stadtverwaltung bekannt. Schon 2013 gab es von der Stadtverordnetenversammlung einen Auftrag an die Verwaltung, zu prüfen, ob ein Fußgängerüberweg in der Bauhofstraße in Höhe der Werderstraße realisiert werden könne.

Wie Angelika Jurchen, Mitarbeiterin der Öffentlichkeitsarbeit in der Stadtverwaltung, sagt, „ist ein Fußgängerüberweg ohne den Neubau eines Gehwegs vom Trauerberg bis zum Eingang Club am Trauerberg aus rechtlichen Gründen nicht möglich“. Ein Bürgersteig würde rund 35.000 Euro kosten, diese Summe wäre zu 90 Prozent auf die Anlieger umzulegen. Zudem müsste die Stadt einen Streifen von den Grundstücken kaufen, um den Bürgersteig bauen zu können. Daher hatten sich die Stadtverordneten gegen den Bau eines Gehweges ausgesprochen.

„Vor jeder Schule gilt Tempo 30, das muss auch vor Kinder- und Jugendeinrichtungen gelten“, wandte sich jetzt Cécile Templin im Jugendhilfeausschuss an den Sozialbeigeordneten Wolfgang Erlebach (Linke). Ihren Angaben zufolge gab es bereits einen Unfall mit einem Kind in der Bauhofstraße. Eine Lösung könnte eventuell ein Zugang über das Gelände der Kita Wellenreiter der Sportservice Brandenburg gGmbH sein. Deren Geschäftsführer Andy Papke erteilt dem aber aus eigentumsrechtlichen Gründen eine Absage. Auch Erlebach sieht es skeptisch. Sicherer müsse der direkte Weg zu der Einrichtung über den Haupteingang werden.

Von Marion von Imhoff

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