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Kirche Rogäsen wieder gut bedacht

Übergabe mit Festgottesdienst Kirche Rogäsen wieder gut bedacht

Mit dieser Rettung hatte wohl niemand mehr gerechnet. Rund 40 Jahre musste die Kirche in Rogäsen ohne ihr Dach auskommen. Jetzt steht die Sanierung des Gotteshauses vor dem Ende. Mit einem Festgottesdienst wird die Kirche am Himmelfahrtstag wieder in Gebrauch genommen. Daran hat auch der Landkreis seinen Anteil.

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Mit einem Festgottesdienst wird die Rogäsener Kirche am Himmelfahrtstag wieder in Gebrauch genommen.

Quelle: Silvia Zimmermann

Rogäsen. Der Landkreis hat im vergangenen Jahr die Denkmalförderung mit 300 000 Euro aus dem Haushalt unterstützt. Dabei handelt es sich um 28 Einzelmaßnahmen mit einer Gesamtinvestitionssumme von 2,1 Millionen Euro. Ein gelungenes Beispiel für das kreisliche Engagement ist die Sanierung der Kirche in Rogäsen, die dank zahlreicher Förderquellen, Spenden und Eigenmittel der Kirchengemeinde erst möglich wurde. Seit den 1970-er Jahren musste das Gotteshaus ohne Dach sein Dasein fristen. Nun ist die Kirche wieder bedacht. Das soll am Himmelfahrtstag, 25. Mai, um 14 Uhr mit einem Festgottesdienst gefeiert werden. Erwartet wird in Rogäsen Superintendentin Ute Mertens aus Burg. Für die musikalische Begleitung sorgt Kantor Thorsten Fabrizi. Mit dem Festgottesdienst wird die Rogäsener Kirche wieder offiziell in Gebrauch genommen. Anschließend gibt es ein fröhliches Beisammensein der Rogäsener mit ihren Gästen.

„Schwerpunkt der Förderung im vergangenen Jahr war außerdem die Gesamtsanierung der Kirche in Garrey“, teilte Gernot von Arend vom Fachdienst Öffentliches Recht, Kommunalaufsicht und Denkmalschutz auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses des Kreistages mit. Bauherren könnten Denkmalfördermittel des Landkreises über mehrere Jahre beantragen. Diese Praxis würde den Trägern eine gute Planungssicherheit geben, so von Arend. So war es auch bei der Kirche in Rogäsen.

Auch 2017 will der Kreis 40 Projekte aus seinem Doppelhaushalt fördern. Allerdings waren 56 Anträge im Landratsamt eingegangen. Mit dabei sind unter anderem Arbeiten am Elisabethhaus in Lehnin und die Dokumentation eines Bodendenkmals in Bad Belzig. Gefördert werden soll auch die Turmsanierung an der Kirche in Zitz. Geld gibt es für ein Projekt im Villenviertel von Wilhelmshorst und für den Lehnschulzenhof in Viesen. Die Gesamtinvestitionshöhe beläuft sich im Rahmen des Vorjahres.

Von Frank Bürstenbinder

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