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Kirchmöser bekommt Druck auf den Kessel

Druckerhöhung bei der Brawag Kirchmöser bekommt Druck auf den Kessel

Kirchmöser (Brandenburg an der Havel) war viele Jahre beim Wasserdruck abgehängt, nur maximal mit 2,6 statt mit 4,2 bar tröpfelte es aus den Wasserhähnen. Dann hat der Versorger Brawag umgerüstet – und erlebte einen herben Rückschlag.

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Die Druckerhöher stecken unter dem Weinberg in Kirchmöser.

Quelle: Volkmar Maloszyk

Brandenburg/H. Es war ein Versuch, der im ersten Anlauf missglückt ist. In dieser Woche wollte der Wasserversorger Brawag im Ortsteil Kirchmöser die Bedingungen im Netz ans Niveau der Stadt angleichen. Bislang plätscherte das Nass mit gerade einmal 2,6 bar es aus den Kirchmöseraner Wasserhähnen, normal sind 4,0 bis 4,2 bar Wasserdruck. Der Versorger hat deshalb im vergangenen Herbst am Wasserbehälter im Weinberg drei Druckerhöher-Pumpen installieren lassen.

Es gab eine Alternative, die aber verworfen wurde: Eine Option war, den Wasserbehälter komplett stillzulegen und das Trinkwasser von Mahlenzien mit entsprechendem Druck direkt durchs Rohr zu drücken. Das birgt allerdings die Gefahr, dass im Falle eines Rohrbruchs auf der acht Kilometer langen Leitung der Ortsteil von der Versorgung abgeschnitten ist. So wurde die zweite Möglichkeit realisiert.

65 000 Euro für die Druckerhöhungstechnik, weitere 25 000 Euro für Wartungsbühne und Treppe im Behältergebäude wurden durch das Versorgungsunternehmen investiert. Die Haushalte bekamen alle Post von der Brawag, die Menschen sollten sicherstellen, dass ihre Armaturen dem Druck standhalten. Dazu sollten sie Installateure beauftragen. Die meisten haben das wohl auch erledigt.

Doch beim Start der Druckerhöhungen kam es im Brawag-Netz selbst zu Undichtigkeiten, sagt Sprechern Heike Beckmann. „Wir hatten jetzt drei Tage lang unsere Vertragsfirmen vor Ort. Alle Lecks sollten nun geschlossen sein.“ Am Dienstag wird ein neuer Versuch des Druckerhöhens gestartet.

Von André Wirsing

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