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Kirchmöser in Feierlaune

Buntes Programm am Dorfanger Kirchmöser in Feierlaune

Windig aber sonnig war das Wetter beim Sommerfest in Kirchmöser. Rund um den Dorfanger wurde tüchtig gefeiert. Zahlreiche Besucher schlenderten an den Ständen vorbei oder ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken.

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Ortsvorsteherin Ines Budick (l.) und Jeanette Goldmann vom Förderverein Schlosspark Plaue auf dem Volksfest.

Quelle: Annika Jensen

Brandenburg/H. Eine große Bühne war aufgebaut, jede Menge Bierbänke und ein paar Stände, die Selbstgemachtes feilboten. Am Samstag feierten die Kirchmöseraner ihr jährliches Sommerfest. Zum zweiten Mal in Folge fand es am Mösersee statt. „Kirchmöser und Wasser – das gehört einfach zusammen. Deswegen ist der Ort hier am Dorfanger einfach ideal“, sagte die Organisatorin des Festes und Ortsvorsteherin, Ines Budick. Sie saß inmitten des „Kimö-Marktes“, einer der vielseitigen Programmpunkte des Festes.

Es wehte der Duft von süßem Gebäck herüber. Die Berufsorientierte Schule von Kirchmöser hatte ihren Kuchenbasar aufgebaut. Organisiert wurde er von den Schülern des achten Jahrgangs. „Die Kinder sind mit Begeisterung dabei“, schwärmte Deutschlehrerin Katrin Rohloff (48). „Unsere Elena hat so großen Spaß beim Verkauf, dass sie sogar bis zum Ende bleiben möchte, bis halb fünf.“ „Ja, ich mache das super gerne und kann mir vorstellen, dass ich einmal beruflich in den Handel einsteige“, meinte die 13-Jährige. „Das Kimö-Fest eignet sich also auch, um den Kindern Berufsperspektiven zu zeigen, zum Beispiel für den Verkauf“, erläutert Rohloff.

Auch der Förderverein Schlosspark Plaue war mit einem Stand vertreten. Jeanette Goldmann und Elke Guillarmain brachten unter anderem selbst gestrickte Socken, hausgemachte Marmelade und selbst genähte Lavendelkissen unter die Leute. Sie waren das erste Mal auf dem Fest, weil es in den Vorjahren Überschneidungen mit dem Plauer Sommerfest gab. Die beiden Frauen kämpften gegen heftige Windböen. Improvisieren war bei dem Wetter angesagt und war ist schnell eine Lösung gefunden. Mit einem Glas Apfelmarmelade wurden die Handarbeiten schließlich beschwert.

Weitere Programmpunkte auf dem Fest waren: Modenschau mit Designs für Jedermann, Showtanz zweier Hip-Hop-Tanzgruppen aus Wusterwitz und Brandenburg sowie Live-Musik am Nachmittag vom Eisenbahner Männerchor und am Abend von den Stringtales, die irische Volksmusik und von der Cover-Band Empire . Bereits am Vormittag fand der traditionelle Kirchmöser-Lauf statt, der seit vielen Jahren untrennbarer Teil des Festes ist.

Ines Budick zeigte sich zufrieden. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten funktioniere sehr gut. Etwa mit der Stadt. „Man braucht für so ein Fest wahnsinnig viele Genehmigungen. Die Stadtverwaltung hat uns Ehrenamtler aber sehr unkompliziert unterstützt. Das ist einfach wirklich toll“, freute sich Budick. Auch für die finanzielle Hilfe der Stadt ist Budick dankbar. „Ohne die Ortsteilförderung könnten wir das nicht schaffen. Natürlich halfen uns aber auch ortsansässige Unternehmen.“ Einen letzten Helfer möchte sie aber noch unbedingt erwähnen. „Selbst die Verbindung zu Petrus klappte wunderbar“, sagte Budick lachend. „Das Kimö-Fest hat eben immer Sonne.

Von Annika Jensen

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