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Brandenburg/Havel Kita Mittendrin wird wieder Kinderparadies
Lokales Brandenburg/Havel Kita Mittendrin wird wieder Kinderparadies
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00:18 19.06.2017
Grund zur Freude haben die Mittendrin-Kids.  Quelle: JACQUELINE STEINER
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Brandenburg/H

 Das Kinderhaus „Mittendrin“ in Hohenstücken wird derzeit umgebaut und saniert. Vor Ort informierte sich jetzt die SPD-Fraktion über den Fortgang der Sanierungsarbeiten. Das Kinderhaus wird für fast 2,1 Millionen Euro saniert. Nach der Fertigstellung ist das Haus einer der modernsten Kita- und Hortstandorte der Stadt Brandenburg.

„Es ist toll zu sehen, mit wie viel Einsatz und guter Zusammenarbeit zwischen Stadt, Träger und Architekten das Kinderhaus in Hohenstücken saniert wird. Nur noch wenig erinnert in den bereits fertiggestellten Gebäudeteilen daran, dass es sich im Kern um ein fast 40 Jahre altes Gebäude handelt“, würdigte die Abgeordnete Britta Kornmesser.

Der Architekt Gerhard Spangenberg und Rita Rüter als Geschäftsführerin des Trägers „Independent Living“ informierten die Besucher über die Sanierungsarbeiten und die Pläne für den Weiterbetrieb. Kornmesser: „Wir haben hier vor Ort als Lokalpolitiker vielen Anregungen für unsere Arbeit mitgenommen. Natürlich nehmen wir die Einladung für das Jahr 2019 gerne an, wenn dann die Kita 40 Jahre alt wird und außen wie innen runderneuert ist.“

Für Michael Raith, der für die SPD im Jugendhilfeausschuss sitzt, ist die Investition von 2,1 Millionen Euro aus dem Stadthaushalt und Zuschüssen aus dem Land in der Schleusener Straße ein „klares Bekenntnis zum Stadtteil Hohenstücken“ und einer weitergehenden städtebaulichen Entwicklung. Raith weiter: „Und es ist gut, dass sich Rita Rüter und ihr Team über Jahre gegen den Abriss ihres Kinderhauses gestellt haben, denn die bis zu 250 Plätze für die kleinen Brandenburger werden im Moment und in Zukunft gebraucht.“

Auch die anderen drei neuen Kindertagesstätten und Horte in der Sophienstraße, der Hausmannstraße und der Bauhofstraße würden helfen, den weiter großen Bedarf an Betreuungsplätzen zu befriedigen. Die SPD unterstütze die Stadt sowie die Wobra bei der Umsetzung dieser Baumaßnahmen und werde auch die gestiegenen Investitionsmittel dafür mittragen“, versichert der Lokalpolitiker.

In dem Zusammenhang wies Michael Raith darauf hin, dass die SPD auch das Zurückstellen der Verschattungsanlagen an einigen Schulen temporär akzeptiere. Allerdings werde man Brandenburgs Bürgermeister Steffen Scheller (CDU) beim Wort nehmen: „Er hat uns zugesichert, dass, sobald das GLM oder die Stadt im Haushaltsvollzug Spielräume hat, der Sonnenschutz kommt. “

Von Benno Rougk

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