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Kita soll mit mehr Plätzen neu gebaut werden

Jeserig Kita soll mit mehr Plätzen neu gebaut werden

Die Kindertagesstätte in Jeserig (Groß Kreutz) soll neu gebaut werden. Im Zuge dieser Überlegungen bringt der Bürgermeister der Gemeinde, Reth Kalsow, eine weitere Idee ins Gespräch: Man müsse bei der Planung auch über eine eventuelle Erweiterung der Platzkapazität nachdenken.

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Die Jeseriger Kita Bummihaus ist in einem sanierungsbedürftigen Altbau untergebracht.

Quelle: marion von Imhoff

Jeserig. Die Kindertagesstätte in Jeserig soll neu gebaut werden. Jetzt bringt Bürgermeister Reth Kalsow ins Gespräch, zugleich bei der Planung auch über eine eventuelle Erweiterung der Platzkapazität nachzudenken. Hintergrund sei der Umstand, dass alle Kitas in der Gemeinde Groß Kreutz langsam an ihre Kapazitätsgrenzen gelangten, sagte Kalsow der MAZ. „Die Frage ist, ob man die neue Kita nicht gleich größer baut.“

Es müsse aber zunächst einmal „durchgerechnet werden“, um wie viele Plätze es sich handeln könne. Mit derzeit 65 Kindern gilt die Kita Bummihaus als gut ausgelastet. Es gibt den Krippenbereich für unter Dreijährige und den Kindergarten für die bis zu sechsjährigen Jungen und Mädchen.

Da es wesentlich teurer wäre, das bisherige Kita-Gebäude zu sanieren, ist seit dem Frühjahr ein Neubau im Gespräch. Entstehen soll dieser auf dem Gelände der Kindertagesstätte und zwar hinter dem Spielplatz zum Ortsrand hin. Der Spielplatz kann so weiter erhalten bleiben.

Im kommenden Jahr könne die Planung starten, so Kalsow. Ein B-Plan müsse aufgestellt werden. Vermutlich 2018 könnten die Arbeiten an dem Neubau beginnen, sollte die Finanzierung stehen. Sollte die Groß Kreutzer Gemeindevertretung zustimmen, würde das Bauprojekt im Haushalt 2017 eingestellt.

Der Neubau hätte zudem den Vorteil, dass der Betrieb in der Kita Bummihaus wie gewohnt weiter gehen könnte, während im rückwärtigen Bereich des Geländes die Bauarbeiten vonstatten gingen.

Kalsow zeigte sich erfreut über die Entwicklung im Kitabereich. Noch könne jedem Kind auf Nachfrage ein Betreuungsplatz in einer der sechs Kitas angeboten werden. Der Bürgermeister betonte in diesem Zusammenhang, dass es die Verwaltung als gemeindliche Aufgabe verstehe, die Kindertagesstätten zu betreiben. In der Stadt Brandenburg etwa ist dies komplett anders. Dort hat die Kommune schon vor Jahren die Betreibung der Krippen, Kindergärten und Horte in die Hände privater Betreiber gegeben.

Die Gemeinde Groß Kreutz betreibt Kindertagesstätten in Jeserig, Deetz, Schmergow, Schenkenberg, Groß Kreutz und Götz. Noch vor einigen Jahren erhielt die Verwaltung den Hinweis, zwei der Betreuungseinrichtungen seien langfristig nicht mehr nötig. „Jetzt sehen wir, dass wir alle Kitas brauchen“, sagte Kalsow. Grund dafür sei der Zuzug in die Region um Groß Kreutz unter anderem durch Bauwillige.

Von Marion von Imhoff

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