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Brandenburg/Havel Klassik im Schloss: Havelländische Musikfestspiele eröffnet
Lokales Brandenburg/Havel Klassik im Schloss: Havelländische Musikfestspiele eröffnet
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17:03 05.03.2018
Das Neue Berliner Klaviertrio eröffnet die Havelländischen Musikfestspiele. Quelle: Christine Lummert
Reckahn

„Der Winter war am schönsten“, flüsterte es vernehmlich durch den Saal bevor das Neue Berliner Klaviertrio zum letzten Teil der „Vier Jahreszeiten für Klaviertrio“ von Astor Piazzolla (1921-1992) überging. Pianist Frank Wasser, der Initiator der Havelländischen Musikfestspiele, spielt schon seit 25 Jahren immer wieder zusammen mit Violinist Bert Greiner und Cellist Matias de Oliveira Pinto in dieser Formation. Mit der Programmzusammenstellung traf das Trio den Nerv des Publikums, das sich immer wieder begeistert zeigte.

Die Musiker läuteten am Wochenende gleich zwei Mal die 18. Saison der Havelländischen Musikfestspiele ein und ließen dafür Stücke von Claude Debussy (1862-1918) und Astor Piazzolla erklingen. Am Samstag durften sich zuerst die Havelländer auf Schloss Kleßen vom französischen Meister des musikalischen Impressionismus verzaubern lassen und in die Welt des argentinischen Tango-Erneuerers abtauchen.

Vize-Landrat Christian Stein und Museumsleiterin Silke Siebrecht-Grabig eröffnen die Festspiele Quelle: Christine Lummert

Insgesamt werden wieder an ganz unterschiedlichen Spielstätten im Havelland und in Potsdam-Mittelmark von März bis Dezember 35 Konzerte zu erleben sein. Open Air oder in altehrwürdigen Schlössern und Herrenhäusern lädt die Veranstaltungsreihe nicht nur zum Musikgenuss ein, sondern auch zum Entdecken von verschiedensten Orten rund um die Havel, an die bisher noch nicht Eingeweihte immer wieder gern zurückkehren werden.

In Reckahn begrüßten am Sonntagnachmittag Potsdam-Mittelmarks Vize-Landrat Christian Stein sowie Hausherrin und Museumsleiterin Silke Siebrecht-Grabig im vollbesetzen Musiksaal des Schlosses ein erwartungsfrohes Publikum, das sich in diesem Jahr noch auf zwei weitere Konzerte freuen kann, die im Rahmen der Havelländischen Musikfestspielen am gleichen Ort stattfinden werden.

Reckahner Schloss ist beliebter Aufführungsort für Konzerte

„Es ist immer wieder eine Freude neue und altbekannte Gäste zu diesen besonderen Veranstaltungen im Reckahner Schloss begrüßen zu können, zumal wir inzwischen auf eine lange Kooperation zurückschauen dürfen“, erklärte Siebrecht-Grabig.

Dass Claude Debussy gleich im ersten Konzert der Musikfestspiele mit drei Stücken vertreten war, den Spätwerken Sonate für Violine und Klavier in G und der Sonate Violoncello und Klavier in d-Moll, sowie dem erst vor wenigen Jahren wieder entdeckten Klaviertrio in G, das der Meister mit 18 Jahren komponierte, ist kein Zufall.

„Anlässlich des Todestages von Debussy, der sich 2018 zum 100. Mal jährt, werden sie in diesem Jahr immer wieder Konzerte mit seiner Musik in unserem Spielplan entdecken“, kündigte Frank Wasser an und zeigte im Verbund mit seinen Kollegen des Neuen Berliner Klaviertrios eine große Spielfreude, die Lust auf mehr machte.

Von Christine Lummert

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