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Brandenburg/Havel Kleintierschau: Premiere für Perlhühner
Lokales Brandenburg/Havel Kleintierschau: Premiere für Perlhühner
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15:36 10.12.2017
Kleintierausstellung in Fohrde: Adrian Bredow (v.l.), Vereinschef Georg Radel und Friedhelm Bredow vom Kleintierzuchtverein Fohrde. Quelle: Christine Lummert
Fohrde

Perlhühner waren auf der alljährlichen Ausstellung des Kleintierzuchtvereins Fohrde noch nie zu sehen. Zur Premiere am Wochenende machten die eleganten Federviecher dafür umso lautstarker auf sich aufmerksam.

„Wir freuen uns, dass ein Züchter aus Rathenow die Perlhühner bei uns zeigt, denn so bekommen die Besucher unserer Schau noch ein bisschen mehr zu sehen als sonst“, erklärte der Vereinsvorsitzende Georg Radel.

Die Perlhühner und die Hähne anderer Rassen dürfen zur Kleintierzüchterausstellung in Fohrde so laut sein wie sie wollen. Am Fohrder Bahnhof haben die Kleintierzüchter eine vereinseigene Halle, in der nicht nur die Tierschau in jedem Jahr so um die 100 Besucher anzieht, sondern in der sich auch sonst das Vereinsleben abspielt. „Das hat natürlich seine Vor- und Nachteile“, bekennt Radel.

Beim Auf- und Abbau rund um die Zuchtausstellung können sich die Fohrder Kleintierfreunde mehr Zeit lassen als Vereine, die für ihre Schau extra eine Halle mieten müssen. „Andererseits müssen wir natürlich für die laufenden Kosten und die Instandhaltung aufkommen“, erklärt der Vorsitzende.

Eine Texaner-Taube des Rathenower Züchters Karl-Heinz Bettge. Quelle: Christine Lummert

„Mit 20 Mitgliedern sind wir noch einer der größeren Vereine im Landkreis Potsdam-Mittelmark, doch die Vereinskollegen kommen nicht nur aus Fohrde und der unmittelbaren Umgebung, sondern auch aus dem Havelland“, beschreibt Radel den weiten Einzugsbereich. Zur monatlichen Vorstandssitzung wird über die aktuell geforderten Rassestandards und Zuchtrichtlinien gefachsimpelt. Zur Ausstellung muss dann alles passen. Bevor die Zuschauer in die Halle kommen, nehmen die Preisrichter jedes Tier genau unter die Lupe. „In diesem Jahr sind wir mit insgesamt 245 Tieren in der Ausstellung sehr gut ausgelastet“, sagt Radel. Rund 70 Kaninchen, 90 Tauben und 75 Hühner und Enten waren zu sehen.

Über die vereinsintern vergebenen Wanderpokale durfte sich die Zuchtgemeinschaft (ZGM) Bredow aus Radewege gleich dreimal freuen. Das Vater-Sohn-Gespann Adrian und Friedhelm Bredow stellte mit seinen Kaninchen der Rasse Kleinsilber graubraun das beste Einzeltier sowie die beste Zuchtgruppe und war in der Kategorie der Zwerghühner ebenfalls mit einem Zwergbrahma erfolgreich. Zudem konnte die ZGM die Höchstnote „vorzüglich“ für zwei Tiere erringen. In der Kategorie „Große Hühner“ war Manfred Kroh aus Premnitz mit seinen Wyandotten blau erfolgreich und Vereinschef Georg Radel nahm den Wanderpokal für seine Tauben der Rasse Hamburger Sticken entgegen.

Im nächsten Jahr steht für die Fohrder Kleintierzüchter das 50. Vereinsjubiläum an. An Plänen für ein Fest wird noch gefeilt, aber der Verein versucht sich immer wieder an kleinen Verbesserungen. „In diesem Jahr konnten wir unseren Besuchern das erste Mal in unserer Vereinsgeschichte einen Ausstellungskatalog präsentieren, in dem viel Arbeit steckt“, berichtet Radel.

Von Christine Lummert

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