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Kling klang mit Keimzeit und Filmorchester

Konzert auf der Buga in Brandenburg Kling klang mit Keimzeit und Filmorchester

"Das könnte ein schöner Tag werden!", singt Keimzeit-Frontmann Norbert Leisegang - und es wurde ein schöner Tag am Sonnabend auf dem Brandenburger Buga-Gelände am Marienberg. Die Band und das Filmorchester Babelsberg musizieren sich durch alte und neue Keimzeit-Songs - und haben sichtlich Freude dabei.

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Norbert Leisegang spielt und flirtet mit seinem Publikum.

Quelle: Volkmar Maloczyk

Brandenburg an der Havel. „Das könnte ein schöner Tag werden!“, singt Norbert Leisegang, der Mann mit der unverwechselbaren Stimme von Keimzeit. Ja, könnte! Doch es ist Samstag, kurz nach 16 Uhr und der Himmel hat die Schleusen geöffnet. Wieder ein Konzert auf dem Buga-Gelände, das ins Wasser fällt? Nein. Nein! Es wird ein schöner Tag und ein großes Konzert, das die Band Keimzeit zusammen mit dem Babelsberger Filmorchester an diesem Tag spielen dürfen. Denn der Himmel reißt auf und so wird die Freilichtbühne auf dem Marienberg für zwei Stunden zu einem Ort des gemeinsamen Gesangs, des Staunens und der guten Laune.

Textsicher sind die Brandenburger und ihre Gäste. Viele der Lieder, die Keimzeit zusammen mit dem Filmorchester neu arrangiert hat, sind fast 30 Jahre alt. Man ist mit ihnen groß und älter geworden. Man durfte durchaus Zweifel haben, ob das passt: Die Band um Norbert und Hartmut Leisegang aus Lütte, die, obschon man sie ein Dutzend Mal gehört hat, immer ein bisschen anders klingt. Auch und gerade, weil Norbert Leisegang selbst bei den ältesten Liedern immer wieder mal eine Zeile auslässt und sich improvisierend durch die Lieder rockt.

Aber die Zweifel sind unbegründet: Diszipliniert, ohne sich über- oder unterzuordnen, musizieren sich Orchester und Band durch alte und neue Keimzeit-Songs. Nicht bei jedem Lied mischen die Orchestermusiker mit. Immer wieder nimmt sich Keimzeit den Freiraum, die Klassiker in bekannter Form zu spielen – um dann mit dem Orchester ganz neue Farben unter die bekannten Töne und Bilder zu mischen. Das kommt gut an, in der voll besetzten Freilichtbühne, die, von guten Technikern hervorragend abgemischt, einen tollen Sound zulässt. Ein Genuss des Konzertes ist „Singapur“. Das schon 1991 entstandene Lied, 100-mal gehört und ebenso oft mitgesungen, wird zum Fest für die Ohren. Ohne Bombast und doch mit Druck wird dieses kaum enden wollende (und nicht sollende) Lied zum vom Publikum gefeierten Höhepunkt. Es ist erstaunlich, wie zurückgenommen Norbert Leisegang, dessen Gesang die Band prägt, an diesem Nachmittag singt und damit allen Mitspielern genug Raum gibt, sich zu entfalten. Das Publikum, das Orchester und die Band haben einen großartigen Nachmittag. Das sieht man und das hört man auch. Und das macht Lust auf mehr!

Von Benno Rougk

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