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Klinikum Brandenburg ringt um Haustarif

Erste Verhandlungsrunde Klinikum Brandenburg ringt um Haustarif

Die Gewerkschaft Verdi und die Leitung des städtischen Klinikums Brandenburg verhandeln seit Dienstag über den Haustarifvertrag für alle Beschäftigten – mit Ausnahme der Ärzte. Nach der ersten Runde liegen die Positionen weit auseinander. Der Personalchef erwartet eine „spürbare Annäherung“ im nächsten Gespräch am 14. März.

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Quelle: Philip Rißling

Brandenburg/H. Die Gewerkschaft Verdi und die Klinikleitung verhandeln seit Dienstag über den Haustarifvertrag für alle Beschäftigten des Städtischen Klinikums mit Ausnahme der Ärzte. Nach der ersten Runde liegen die Verhandlungskommissionen noch weit auseinander, berichtet Personalchef Bert Stresow. Er erwartet eine „spürbare Annäherung“ der Positionen im nächsten Gespräch am 14. März.

Die Gewerkschaft fordert Stresow zufolge für fast allen Entgeltgruppen Steigerungen von etwa 10 Prozent, in der Spitze für einige Berufsgruppen sogar mehr. Derart „gewaltigen Entgeltsteigerungen“ könne das Krankenhaus nicht entsprechen.

Die Arbeitgeberin hat angeboten, dass das Tabellenentgelt für alle Beschäftigten am 1. April um 1,8 Prozent und am 1. Juli 2018 um weitere zwei Prozent steigt bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwei Jahren.

Nach Einschätzung der Arbeitgeberseite wird dieses Angebot den Leistungen aller Beschäftigten gut gerecht, erhält dem Krankenhaus die Arbeitsmarktposition als tarifgebundene Arbeitgeberin mit sehr guter Vergütungsstruktur in der Region und ermöglicht dem Haus für die anstehenden Aufgaben ausreichend Handlungsspielraum, ohne auf Kostensenkungsmaßnahmen durch Personalreduzierungen zurückgreifen zu müssen.

Die Verdi-Vertreter, die darüber am heutigen Mittwoch in der Tarifkommission beraten, hätten das am Ende der ersten Gesprächsrunde vorgelegte Angebot als „absolut unzureichend“ bewertet. Die Gewerkschaft hatte den zum 31. Dezember 2016 ausgelaufenen Haustarifvertrag für mehr als 700 Beschäftigte gekündigt. Erste Sondierungen hatte es vor gut drei Wochen gegeben.

Von Jürgen Lauterbach

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