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Brandenburg/Havel Klinikum braucht OP-Manager auf Augenhöhe
Lokales Brandenburg/Havel Klinikum braucht OP-Manager auf Augenhöhe
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12:48 19.02.2018
Die Zahl der Eingriffe im Brandenburger Klinikum ist 2017 um fünf Prozent gestiegen. Quelle: Archiv
Brandenburg/H

Nach langer und aufwendiger Suche hat das städtische Klinikum in Brandenburg/Havel zum 1. April einen Arzt gefunden, der das Operieren so organisieren soll, dass die gestiegene Zahl von Eingriffen bewältigt wird. Von etwa hundert potenziellen Kandidaten blieb laut Geschäftsführerin Gabriele Wolter Ende nur einer übrig.

Das städtisches Klinikum Brandenburg verfügt über zehn Operationssäle im Zentral-OP und weitere vier ambulante Operationssäle. Im vergangenen Jahr hat das Krankenhaus die zahl der Eingriffe verglichen mit 2016 um knapp fünf Prozent erhöht. Das ist gut für die Einnahmen, aber schwierig, die Zahl der OP-Säle und das Personal begrenzt sind. Das Klinikum möchte daher einen Arzt einstellen, der die Arbeit im Operationstrakt so managt, das die Abläufe dort stimmen und effizient sind.

Bereits vor fünf Jahren habe das Klinikum in der Hochstraße die Stelle des OP-Managers öffentlich ausgeschrieben, berichtet Bürgermeister Steffen Scheller (CDU). Die CDU-Stadtverordnete Birgit Didczuneit-Sandhop, im Hauptberuf Chefärztin im Klinikum, hatte gefragt. Weil kein Arzt für diese Stelle gefunden wurde, stellte das Klinikum einen Anästhesiepfleger als OP-Manager mit beruflicher Erfahrung ein. mit der gestiegenen Operationszahl sucht die Klinikleitung nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch „eine auf Augenhöhe mit allen Ärztinnen und Ärzten kommunizierende Persönlichkeit“.

Weil solche Ärzte rar gesät sind, schaltete die Klinikleitung im März 2017 einen erfahrenen Personalvermittler ein, der etwa hundert mögliche Kandidaten, darunter 30 Frauen, ansprach. Nach vertieften Kontakten blieben laut Gabriele Wolter eine Frau und zwei Männer übrig. Nur ein Arzt habe am Ende allen Erwartungen entsprochen und wurde daher in einer Chefarztrunde vorgestellt.

Dennoch schrieb das Klinikum die Stelle offiziell mit Bewerbungsfrist noch einmal aus, den „man weiß ja nie, ob nicht vielleicht doch noch andere geeignete Bewerberinnen und Bewerber ihr Interesse bekunden“.

Das OP-Management war am schwarzen Brett und auf der Facebookseite des Klinikums veröffentlicht. HNO-Chefärztin vermisst darin Angaben zu den Auswahlkriterien und an etlichen Stellen die weibliche beziehungsweise geschlechtsneutrale Form der Ausschreibung.

„Ein Grund mehr, dass das Klinikum wie andere öffentliche Arbeitgeberinnen eine Gleichstellungsbeauftragte benötigt“, wiederholt Birgit Didczuneit-Sandhop eine bereits früher von ihr erhobene Forderung.

Von Jürgen Lauterbach

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