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Brandenburg/Havel Klinikum erhält Gütesiegel der Krebsgesellschaft
Lokales Brandenburg/Havel Klinikum erhält Gütesiegel der Krebsgesellschaft
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11:32 07.09.2016
Fachärztin Ilona Funke von Onkozert mit Chefarzt Peter Ledwon (2. und 3. von rechts) und seinem Team bei der Zertifizierung Quelle: Städtisches Klinikum Brandenburg
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Brandenburg/H

Das Gynäkologische Krebszentrum Brandenburg des Städtischen Klinikums Brandenburg, Hochschulklinikum der MHB,hat als dritte Klinik im Land Brandenburg das Gütesiegel der Deutschen Krebsgesellschaft verliehen bekommen, teilt das Krankenhaus am Mittwoch mit.

Der Zertifizierung ging eine monatelange gründliche Strukturierung der Behandlungsabläufe mit einer abschließenden zweitägigen Auditgenannten Prüfung durch einen Fachexperten voraus.

In Brandenburg an der Havel steht somit neben dem bereits seit zehn Jahren bestehenden Brustzentrum den Patientinnen geprüfte Behandlungsqualität für alle gynäkologischen Krebserkrankungen zur Verfügung. Unter dem Dach des Gynäkologischen Krebszentrums hat jede Patientin direkten Zugang zu den aktuellen nationalen und internationalen Behandlungskonzepten und Therapie-Studien.

Die Behandlung von gynäkologischen Tumoren ist komplex und erfordert deshalb eine enge Abstimmung mit anderen Fachabteilungen des Klinikums und externen Kooperationspartnern wie der Chirurgie, der Strahlentherapie, der Urologie, der Hämato-Onkologie, der Radiologie, der Psycho-Onkologie und dem Sozialdienst, erklärt Chefarzt Peter Ledwon.

Eine weitere wichtige Unterstützung für die betroffenen Frauen stellt die Zusammenarbeit mit dem Beratungsstellen der „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ und Freizeitsportgruppe nach Krebs dar.

Die drei häufigsten gynäkologischen Tumore sind der Gebärmutterkörperkrebs, Eierstockkrebs und Gebärmutterhalskrebs. Pro Jahr erkranken etwa 4300 Frauen in Deutschland neu an Gebärmutterhalskrebs. Derzeit sterben etwa 1.600 Frauen jährlich daran.

Außer bei Gebärmutterhalskrebs gibt es bei gynäkologischen Tumoren keine Vorsorgemöglichkeit. In Deutschland kann jede Frau ab 20 Jahren einmal jährlich kostenlos zur Krebsvorsorge gehen. Die regelmäßige Früherkennungsuntersuchung dient dazu, Zellveränderungen am Gebärmutterhals und der Zervix zu untersuchen. Zudem besteht die Möglichkeit, sich gegen Gebärmutterhalskrebs impfen zu lassen.

Eine große Herausforderung ist laut Chefarzt Ledwon nach wie vor das Erkennen von Eierstockkrebs, da es sich hierbei um eine Krankheit handelt, mit der lange nahezu keine Beschwerden einhergehen.

In Deutschland befinden sich daher 80 Prozent der an Eierstockkrebs erkrankten Patientinnen bei Diagnosestellung schon in einem fortgeschrittenen Stadium, in welchem die Krankheit nicht mehr auf die Eierstöcke begrenzt ist, sondern bereits auf obere Anteile der Bauchhöhle oder das Rippenfell übergegangen ist.

Bereits seit 2014 arbeitet das Gynäkologische Krebszentrum Brandenburg nach den geforderten Richtlinien von Onkozert. Die Patientenzahlen sind seitdem deutlich gestiegen. Im Brandenburger Krebszentrum bieten die Fachärzte den Patientinnen das gesamte Therapiespektrum an, von der Diagnostik über die Operation bis hin zu medikamentöser Tumortherapie und Strahlentherapie.

Von Jürgen Lauterbach

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