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Brandenburg/Havel Kloster Lehnin dankt Ehrenamtlern
Lokales Brandenburg/Havel Kloster Lehnin dankt Ehrenamtlern
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00:32 15.10.2015
Bürgermeister Bernd Kreykenbohm (links) und Harry Grunert, Vize-Vorsitzender der Gemeindevertretung, nehmen die Preisträger Roselies Schulze und Georg Krischer in ihre Mitte. Quelle: Christine Lummert
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Kloster Lehnin

Den geschmückten Saal im Reckahner Schloss nutzt die Gemeinde Kloster Lehnin, wenn es etwas zu feiern gibt. Und das gab es am Wochenende auf jeden Fall. Die Gemeinde zeichnete zwölf verdiente Bürger mit dem Ehrenamtspreis von Kloster Lehnin aus. „Alle zwei Jahre schlagen die Beiräte der Ortsteile Menschen aus ihren Dörfern vor, die sich besonders verdient gemacht haben und wir nutzten natürlich gern die Gelegenheit, so unseren Dank für das große ehrenamtliche Engagement auszusprechen“, erklärte Bürgermeister Bernd Kreykenbohm.

Neun er zwölf Ausgezeichneten nahm ihren Preis in Reckahn entgegen, während Margitta Freitag aus Rietz, Edmund Kliem aus Netzen und Sven Klatte aus Michelsdorf Glückwünsche, Urkunde und Medaille später erhalten.

Beim Bau der Turnhalle geholfen

Auf vielen Feldern engagieren sich die Ausgezeichneten in ihren Orten. Petra Paulick aus Göhlsdorf und Mario Kirstein aus Prützke erhielten die Würdigung für ihr jahrelanges Engagement bei den jährlichen Dorffesten in ihren Ortsteilen. Über Jahrzehnte ist auch Manfred Strehlau aus Nahmitz für sein Dorf aktiv. Der gelernte Zimmermann hat er beim Bau der Turnhalle und des Gerätehauses der Feuerwehr, die mit viel Eigenleistung der Dorfbewohner gestemmt wurde, tatkräftig mitgeholfen.

Gertfred Sohns (rechts) freut sich über den Ehrenamtspreis, der von Bernd Kreykenbohm (links) und Harry Grunert übergeben wurde. Quelle: Christine Lummert

Gertfred Sohns ehrenamtliches Engagement geht auch über seinen Heimatort Damsdorf hinaus. Über Jahrzehnte ist er im Naturschutz aktiv und sein Engagement umfasst unter anderen die Betreuung der Jugendcamps des Naturschutzbundes, das Beringen heimischer Vögel und die Pflege der Orchideenwiesen in Rietz und Rädel.

Bodo Juchert aus Rädel und Roselies Schulze aus Grebs wurden für ihre Arbeit in den Sportvereinen ihrer Dörfer ausgezeichnet. Seine Leidenschaft für den Kegelsport gibt Juchert als Co-Trainer an den Nachwuchs weiter und betreut auch den Behindertensport auf der Rädeler Kegelbahn. Roselies Schulze hat seit ihrer Jugend Spaß an Sport und vor allem Gymnastik. „Mit 15 Jahren habe ich mit dem Turnen begonnen und im Laufe der Jahre als Übungsleiterin viele Gruppen betreut“, erklärte Schulze, die auch jetzt im Rentenalter noch jede Woche drei Gruppen, von Kindern bis zu Senioren sportlich auf Trapp bringt.

Mit dem mobilen Backofen unterwegs

Als ältester unter den ehrenamtlich Engagierten der Gemeinde freute sich Georg Krischer aus Trechwitz über seine Auszeichnung. „Im Januar werde ich 80 Jahre alt, solange ich noch gut zu Fuß bin, bleibe ich bei meiner Arbeit für unser Infozentrum für Natur und Tourismus“, sagte Krischer. Er ist auch regelmäßig mit dem mobilen Backofen des Vereins auf Festen außerhalb seines Dorfes unterwegs.

Frank Niewar aus Lehnin ist noch Ortsvorsteher in Lehnin, während Kurt Ehrich dieses Amt in Reckahn nicht mehr ausübt. Ausgezeichnet wurden die beiden nicht als engagierte Kommunalpolitiker. Für Frank Niewar gab es den Preis für seine Arbeit beim Lehniner Karnevalsverein. Kurt Ehrich erhielt die Ehrung für sein Engagement als Vorsitzender des Vereins „Historisches Reckahn“.

Von Christine Lummert

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