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Brandenburg/Havel Klosterschnecken sorgen für Jubelschreie
Lokales Brandenburg/Havel Klosterschnecken sorgen für Jubelschreie
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14:12 31.07.2016
Ästhetisch höchst fragwürdig, aber sehr beliebt: die Klosterschnecken. Quelle: MALO
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Ketzür

Wie nicht anders zu erwarten, wurden die Besucher des Gemeindefestes am Samstag in Ketzür nicht enttäuscht. Zum Abend empfingen sie mit frenetischem Beifall, Rufen und Pfiffen die inzwischen legendären „Klosterschnecken“. Die ihre Hüften schwingenden grinsenden Kerle mit behaarten Beinen und beachtlichem Bauch unter der Führung ihrer Oberin Susanne Krasniqi provozierten als orientalische Bauchtänzerinnen einen kollektiven Aufschrei. Wie immer in all den sieben Jahren des Bestehens dieses etwas absonderlichen Ensembles.

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Wie nicht anders zu erwarten, wurden die Besucher des Gemeindefestes am Samstag in Ketzür nicht enttäuscht. Zum Abend empfingen sie mit frenetischem Beifall, Rufen und Pfiffen die inzwischen legendären „Klosterschnecken“. Doch das traditionelle Fest im Sommer hatt noch viel, viel mehr zu bieten.

Aber auch das war wie immer. Die Organisatoren dieses Gemeindefestes unterhielten ihre Gäste nahezu pausenlos mit einem unterhaltsamen und vielseitigen Programm. Die Moderatorin Kerstin Maloszyk stellte die bunte Schar der Berufs- und Laienkünstler aus der Umgebung vor und ging dabei auf die eine oder andere Personalie ein. Damit setzte sie besonders für die Laienkünstler ein Achtungszeichen.

Schließlich war nicht uninteressant zu wissen, dass die jungen Männer, die da die Geschichte von Fritze Bollmann spielten, allesamt nun die 13. Klasse des OSZ „Flakowski“ besuchen. Doch die muntere Truppe um den Schlagzeug spielenden Fritz Fahle wird sich nach Beendigung der Schule trennen müssen, weil das Studium ruft. So wird es wohl eine Absichtserklärung bleiben, im nächsten Jahr bei „Ketzür rockt“ mitzumachen, wie das die Moderatorin angeboten hatte. Mehr als nur was fürs Auge bot Roswitha Seidel mit ihrer exzellenten Modenschau vom Mittelalter bis in die berühmten Zwanziger des vergangen Jahrhunderts. Ob ihre Models die Kleidung von Damen der gehobenen Stände oder Frauen aus dem Bürgertum vorführten, die Brandenburger Kostümverleiherin Roswitha Seidel hatte dabei auch die eine oder andere nicht sichtbare aber pikante Einzelheit zu bieten.

Eine Augenweide der Auftritt der Cheerleader „White Tigers“. Stürmischer Beifall galt den elf fünf- bis 18-jährigen Mädchen und jungen Damen für ihre Artistik. An der Spitze der Pyramide auch die fünfjährige Mala. Sie wusste der Moderatorin zwar nicht zu sagen, wie lange sie schon zu den „White Tigers“ gehört. Doch Mut hat sie auf alle Fälle. „Die Überwindung der Angst spielt beim Training eine große Rolle“, sagte dann auch Jessica Fricke aus der Familie von Bürgermeister Eberhard Pinkpank. Wie ihre Mutter Susanne Krasniqi die Klosterschnecken leitet auch sie die Withe Tigers“ schon seit sieben Jahren.

Ehe ein Clown Kinder um sich scharte und Rockband und DJ das Geschehen auf dem Anger bis zu Mitternacht bestimmten, zeigte sich die Line-Dance-Truppe aus Radewege von ihrer besten Seite, beim Paartanz nämlich. Die ursprünglich große Gruppe der Tänzer hat nur noch acht Mitglieder und musste für diesen Auftritt Tänzer „einkaufen“. Andreas Kalläne sah darin eine Chance, Interessierte zu gewinnen.

Von Jürgen Krumnow

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