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Brandenburg/Havel Kneipenfest: tolle Bands und volle Lokale
Lokales Brandenburg/Havel Kneipenfest: tolle Bands und volle Lokale
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14:50 30.09.2018
Volles Haus und gute Stimmung: Im Altstadtpub wurde es wie gewohnt eng. Quelle: Tobias Wagner
Brandenburg/H

13 Bars, 13 Bands und Unmengen an Bier: In Brandenburg an der Havel war am Samstag wieder ordentlich was los. Beim 32. Kneipenfest wurde die Brandenburger Nacht erneut zum Tag gemacht. Unzählige Partygänger trafen sich in und vor den Kneipen der Havelstadt, lauschten guter Musik, schwangen das Tanzbein und tranken den einen oder anderen Durstlöscher.

Hervorragende Stimmung herrschte unter anderem im Altstadt-Pub in der Ritterstraße. „Das Kneipenfest ist eine durchgehend erfolgreiche Veranstaltung“, sagt Kerstin Rauch (55), Inhaberin des Pubs. „Das liegt auch daran, dass die Brandenburger für so was einfach offen sind.“ Andere Kneipenfeste wie in Rostock hätten hingegen nicht so lange durchgehalten.

Beim 32. Kneipenfest wurde die Brandenburger Nacht wieder einmal zum Tag gemacht. Die MAZ war dabei und hat Eindrücke gesammelt.

Durchhaltevermögen bewiesen hingegen die Gäste des Pubs, die bis spät in die Nacht zu der Berliner Folkrock-Band Larkin tanzten, die mit viel Spaß, Energie und einer Prise Humor dem dicht gedrängten Publikum einen schönen Abend schenkte. „Wir hatten bisher nur Rockbands zum Kneipenfest“, so Rauch. „Heute versuchen wir mal was anderes.“

Garant für lautstarkes Mitsingen

Und das Konzept ging auf. „Die Stimmung ist super, aber es ist ganz schön voll“, sagt Maximilian Schölzel. Dem 30-jährigen Brandenburger gefiel vor allem das breite Angebot des Kneipenfestes. „Eine gute Veranstaltung“, sagt Schölzel. „Man weiß gar nicht, wo man zuerst hingehen soll.“

Eine weitere Möglichkeit für den Bier- und Musikgenuss bot die Ambrosius-Pinte in der Hauptstraße. Dort ging es deutlich rockiger zu als im Altstadt-Pub. Die Derailed Queens aus Oberhavel präsentierten Coverversionen der Songs von Bands wie Volbeat, Blink 182 und den Beasty Boys. Die Klassiker waren ein Garant für ein lautstarkes Mitsingen durch die anwesenden Kneipengänger und das Tanzen verursachte Schweißperlen auf etlichen Stirnen.

Ansturm auch im Herzschlag

Entspannen konnten sich die Besucher dann wieder ein paar Meter weiter. Im Herzschlag in der Große Münzenstraße nahmen Jürgen Gehrhardt & The T.B.-Session-Band die Ruhe von J.J. Cale, den Groove von Eric Clapton und die Gelassenheit von Joe Cocker und vermischten diese mit ihrem ganz eigenen Stil. Auch dort war die Bar zum Bersten gefüllt. Ein Bild, das sich den ganzen Abend auch in Lokalen wie dem Kartoffelkäfer und dem Berg & Tal in der Steinstraße sowie dem Büro Hebenbräu auf dem Molkenmarkt bot.

Ausreichend Platz zum Tanzen gab es hingegen bei den Freebears aus Nordrhein Westfalen im Fonte im Fontane-Club. Bei ihrem Mix aus Country und Rock kamen vor dem Panorama der nächtlichen Havel selbst Nicht-Brandenburger ins Schwärmen. „Die Stadt ist wirklich schön“, sagt Alfred Williams. Der 62-jährige Nord-Waliser ist für zehn Tage zu Besuch in der Havelstadt. Das Eintrittsbändchen des Kneipenfestes, welches an den Eingängen der teilnehmenden Lokale verteilt wurde, sei für ihn ungewohnt. „Aber zwölf Euro und dann Zutritt zu all den Kneipen, so was gibt es bei uns in Wales nicht.“ Williams hoffe, auch beim nächsten Kneipenfest dabei zu sein. Wenn in der Havelstadt die Nacht wieder zum Tag gemacht wird.

Von Tobias Wagner

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