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Neue Ortschefs in Göttin und Klein Kreutz

In den meisten Dörfern Brandenburgs sind klare Verhältnisse Neue Ortschefs in Göttin und Klein Kreutz

In sechs Brandenburger Ortsteilen haben die Bewohner am Sonntag ihre Ortsvorsteher gewählt, in zwei weiteren die Ortsbeiräte. Klein Kreutz und Göttin haben neue Ortsvorsteher. In den übrigen Ortsteilen gibt es weniger Veränderungen. Die Wahlbeteiligung ist auf den Dörfern deutlich höher als in den Städten.

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Gewonnen und zerronnen
Quelle: MAZ

Auffällig ist, dass die Beteiligung an der Kommunalwahl in den Ortsteilen deutlich höher war als in der Stadt Brandenburg insgesamt.
In Göttin bewarben sich zwei Bürger um das Ehrenamt des Ortsvorstehers. 379 wahlberechtigte Göttiner gaben ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 51,9 Prozent entspricht.
234 Stimmen entfielen auf den früheren Verwaltungsangestellten Bernd Voigt (67), das sind fast zwei Drittel (66,1 Prozent). 120 Bürger entschieden sich für den Baugutachter Edgar Baerenz.
Der parteilose Bernd Voigt löst Georg Schütze ab, der die Geschicke seines Ortsteils fast zwanzig Jahre führte. Sein Nachfolger, den er selbst um das Engagement gebeten hatte, stammt aus Leipzig und lebt seit dem Jahr 2000 in Göttin. Bisher war er politisch nicht aktiv. Als neuer Ortsvorsteher möchte er nach dem Vorbild eines Ortsbeirates andere Bürger an seine Seite stellen, um die Interessen der Dorfes zu vertreten.

Der neue Ortschef möchte das schöne alte Schulgebäude für Göttin bewahren. Als Mitglied des Dorf- und Kulturvereins will er die Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr auf eine neue Stufe stellen.

In Klein Kreutz wird René Mahlow (37) Nachfolger von Gabriele Spürkmann, die ebenfalls zwanzig Jahre für ihren Ort Verantwortung übernommen hat. Das Ergebnis der Wahl war knapp. Der parteilose René Mahlow erhielt 175 gültige Stimmen und damit einen Anteil von 52,1 Prozent. Thomas Koppe (CDU) erreichte mit 161 Stimmen 47,9 Prozent und war damit knapp unterlegen. 356 Klein Kreutzer gingen zur Wahl, das sind 56,9 Prozent. Der Vermessungstechniker René Mahlow, der zum zweiten Mal angetreten war, ist Vize-Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr und Mitglied im Angelverein. Er möchte sich vorrangig einsetzen für den Radweg von Klein Kreutz nach Saaringen und ein Dorfgemeinschaftszentrum mit Ortsteilverwaltung nach dem Vorbild Schmerzke.
In Kirchmöser bleibt Ines Budick vom Bürgerverein Pro Kirchmöser Ortsvorsteherin. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. 1187 Bürger votierten für Budick, das sind 79,1 Prozent der 1501 gültigen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 45,2 Prozent.

In Plaue stimmten 685 Wähler (78,8 Prozent) für die einzige Kandidatin und Amtsinhaberin Lieselotte Martius (SPD). Die Wahlbeteiligung lag dort bei 38,4 Prozent.
In Mahlenzien bleibt Karl-Dietrich Roth (parteilos) bei einer Wahlbeteiligung von 60,2 Prozent Ortsvorsteher. Für ihn stimmten 60 Wähler (88,2 Prozent).
Schmerzke bleibt in der Hand von Ortsvorsteher Ernst Wegerer (CDU), der als einziger Kandidat 270 Ja-Stimmen sammelte, das sind 71,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,1 Prozent.
In Gollwitz und Wust müssen die neu gewählten Ortsbeiräte ihre Ortsvorsteher noch wählen. In Gollwitz dürfte es auf Amtsinhaberin Nicole Näther (SPD) hinauslaufen, die 529 der 706 gültigen Stimmen (74,9 Prozent) auf sich vereinigte. Andreas Heldt (FDP) erhielt 177 Stimmen (24,9 Prozent). Die Wahlbeteiligung: 60,1 Prozent.

In Wust könnte der alte Ortsvorsteher der neue sein: Lothar Schmidt holte 137 Stimmen, sein Mitstreiter René Schultze 89 Stimmen. Gemeinsam ziehen sie für die Freiwillige Feuerwehr in den Ortsbeirat ein und haben dort die Mehrheit. Rechtsanwalt Karsten Krellenberg ist der Dritte im Bunde, er hat die meisten Stimmen (145) erhalten, aber keine eigene Mehrheit. Als vierter Kandidat schaffte es Richard Foest nicht in den Ortsbeirat. Die Wahlbeteiligung in Wust lag bei 53,5 Prozent.

Von Jürgen Lauterbach

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