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Brandenburg/Havel Kreatives Brandenburg abseits der Großstadt
Lokales Brandenburg/Havel Kreatives Brandenburg abseits der Großstadt
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00:18 31.05.2017
Belebte Atmosphäre beim Kleinkunstfestival 2015. Quelle: Foto: Ben Mikliss
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Brandenburg/H

Selber machen im Kleinen statt konsumieren in der Großstadt: Das ist das Motto des Kleinkunstfestivals „Heimwerts“ in Brandenburg an der Havel, das vom 29. September bis zum ersten Oktober stattfinden wird. Noch gibt es freie Plätze zum Mitmachen – Künstler, Schriftsteller, Autoren oder Musiker können sich bis zum 30. Juni anmelden, Arbeitsproben müssen dafür nicht eingereicht werden.

„Wir haben so viele Talente in unserer Stadt und möchten sie an einem Ort zusammenbringen, an dem sie sich austoben können“, sagt Gründerin und Organisatorin Madeleine Böhm. „Was zu unserer Philosophie gehört: Wir sind an der Freiheit interessiert, bei uns gibt es keine Einschränkungen.“ Auf dem Festival sollen Künstler miteinander ins Gespräch kommen und neue Verbindungen und Visionen schaffen – aus einer Diskussion in den vergangenen Jahren entstand beispielsweise die Idee der Volksküche im altstädtischen Bürgerhaus, die nun einmal im Monat stattfindet. Schauspiel, Lesung, Musik, Theater und Diskussionen sowie Workshops, bei denen das Publikum die eigene Kreativität und Miteinander entdecken kann. Wir bieten Kurse zum Schreiben, Malen, Basteln, Schauspielern oder Gewaltlose Kommunikation für Erwachsene und Kinder, sowie ein Kinderatelier, das am gesamten Wochenende betreut wird.

In diesem Jahr wird das Kleinkunstfestival, das schon seit 2012 ausgerichtet wird, an drei Orten stattfinden: Im Interkulturellen Zentrum „Gertrud von Saldern“, im Slawendorf und im alten E-Werk. Von nachmittags bis in die Nacht hinein gibt es an drei Tagen ein buntes Programm, Veranstaltungen werden teilweise parallel stattfinden.

Die Organisatoren vom Kleinkunst-Verein Brandenburg – inzwischen besteht dieser aus neun Mitgliedern – suchen immer wieder andere Lokalitäten für das Festival aus. Veranstaltungsorte in den vergangenen Jahren waren unter anderem die Picassobar, die Kneipe Kleins Insel oder das Museum im Freyhaus.

2017 wird eine von Ilja Hübner geleitete Schauspielgruppe im Slawendorf das Stück „Walther’s Lust“ aufführen – generell sei das Schauspiel auf dem Festival eher unterbesetzt, sagt Hübner. Zudem wird ein bildender Künstler vor Ort sein, der mit einer Kettensäge Holzfiguren schnitzt und auch musikalisch aktiv wird. Daneben wird ein Videokünstler sein Können zeigen.

Die mobile Fass-Sauna im Slawendorf ist ebenfalls wieder geplant, auch im E-Werk sind die Lichtinstallationen ein fester Bestandteil des Festivals. Für die Kleinen wird ein Kinderatelier aufgebaut, wo sich mit Farbe an den Wänden ausgetobt werden kann. Geschichtenerzähler und Autoren politischer Texte werden das Festival ebenfalls wieder bereichern.

Am 30. September findet im Interkulturellen Zentrum ein Instrumentenflohmarkt statt, Musikbegeisterte können sich dort auf einer Jam-Bühne beweisen. Am ersten Oktober ist eine Abendausklangparty ist geplant. Der Eintritt ist frei, jedoch hofft der Kleinkunst-Verein wieder auf finanzielle Hilfe. „Wir machen beim Crowdfunding der Brandenburger Bank mit und freuen uns über Spenden, alle Organisatoren arbeiten ehrenamtlich“, sagt Vereinsmitglied Stefanie Drömer.

Vereinskollege Ilja Hübner erwartet wieder etwa 500 Besucher, bisher kam das Festival bei den Besuchern immer gut an: „Wir wollen unseren Lebensraum in Brandenburg an der Havel schön gestalten, abseits der Mainstream-Kultur.“

Von Melanie Höhn

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