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Landesmeister siegt mit Rekordzeit

Kreisfeuerwehrtag in Görzke Landesmeister siegt mit Rekordzeit

Großer Andrang beim Kreisfeuerwehrtag in Görzke! Vor allem bei den Jugendlichen fanden die Wettbewerbe großen Zuspruch. Die Veranstalter überlegen daher, im kommenden Jahr neue Wettkampfklassen einzuführen.

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Voller Einsatz beim Löschangriff nass.

Quelle: Christine Lummert

Görzke. Sofort musste ein Siegerfoto her. Wie auf der Laufbahn im Stadion bei neuen Weltrekorden posierte das Wettkampfteam der Feuerwehr Stücken unter der digitalen Zeitanzeige als in der Disziplin „Löschangriff nass“ ihre Siegerzeit und neue persönliche Bestzeit von 21,41 Sekunden auftauchte. „Da hat der aktuelle Landesmeister von Brandenburg gezeigt, dass der Titel verdient war und wir als Kreisfeuerehrverband sind stolz, dass sie aus unserem Bereich kommen“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Verbandes Potsdam-Mittelmark.

Dabei ist es beim Kreisfeuerwehrtag am Samstag in Görzke selbst für die Sieger aus Stücken kein Selbstläufer gewesen. Das Team der Schwanebecker Wehr kam ihnen mit 22,71 Sekunden nahe und musste sich am Ende doch mit dem zweiten Platz vor der Wehr aus Tremsdorf (26,06) begnügen. Insgesamt versuchten sich 23 Teams in der Königsdisziplin der Floriansjünger, darunter auch ein Team aus Chrosnica, das extra aus dem polnischen Partnerlandkreis der mittelmärkischen Kreiswehr angerückt war.

Plötzin siegt bei den Damen

Bei den Damenteams war die Teilnehmerzahl mit fünf Wehren weitaus übersichtlicher. Aber das regelmäßig und erfolgreich trainiert wird, war klar zu sehen. Mit ihrer Siegerzeit von 30,90 Sekunden hätten die Frauen aus Plötzin es auch unter die ersten zehn der Männermannschaften geschafft. Die Damen aus Neschholz (32,36) und Rieben (43,63) durften sich über Podiumsplätze freuen.

Bei den Einzelkämpfern auf der 100-Meter-Hindernisbahn, die unter anderem auch das Überqueren der Eskaladierwand erfordert, setzten sich bei den Frauen Michelle Wüstenhagen (22,94) aus Schwanebeck und bei den Männern Raik Wieland (18,95) aus Neschholz durch.

Ergebnisse beim Löschangriff nass

Mit persönlicher Bestzeit von 21,41 Sekunden setzte sich im Löschangriff nass der Herren die Feuerwehr Stücken durch. Platz zwei sicherte sich das Team aus Schwanebeck mit 22,71 Sekunden. Dritter wurde die Feuerwehr Tremsdorf in 26,06 Sekunden.

Bei den Damen kam die Siegermannschaft aus Plötzin (30,9 Sekunden). Dahinter folgten die Wehren aus Neschholz (32,36 Sekunden) und Rieben (43,63 Sekunden).

Auch der Nachwuchs im Alter von zehn bis 16 Jahren trat in Görzke zum Löschangriff nass an. Bei den Jungen siegte Deetz mit einer Zeit von 23,61 Sekunden. Dretzen I (23,68 Sekunden) und Rieben (27,18 Sekunden) vervollständigten das Podium.

Das beste Mädchenteam stellte die Feuerwehr Radewege (39,13 Sekunden). Platz zwei und drei gingen an Dahnsdorf/Krahnepuhl (39:29 Sekunden) und Mützdorf (43:19 Sekunden).

Großer Andrang bei den Jugendwettbewerben

An dieser Wand versuchten sich auch Neele Bandemer (10) und Leonard Markus (11), nachdem sie mit der Jugendwehr aus Zitz an den Nachwuchswettbewerben des Kreisfeuerwehrtages teilgenommen hatten. „Dieses Mal hat es leider nicht so toll geklappt, beim Training sind wir immer viel schneller“, sagte Neele Bandemer. Mit ihrem 16. Platz von 20 angetretenen Teams beim Löschangriff können sie trotzdem zufrieden sein, zumal Wettkämpfer im Alter von zehn bis 16 Jahren zugelassen waren.

„Da sich im Jugendbereich so viele Teams beteiligen, denken wir darüber nach, beim nächsten Kreisfeuerwehrtag neu nach dem Alter zu differenzieren mit Startklassen im Löschangriff von zehn bis 14 und 15 bis 18 Jahren“, erklärte Gallien. In diesem Jahr konnte sich beim Löschangriff der Zehn- bis 16-jährigen das Team aus Deetz (23,61) vor Dretzen I (23,68) und Rieben (27,18) durchsetzen. Bei den Mädchen landete Radewege (39,13) vor Dahnsdorf/Krahnepuhl (39,29) und Mützdorf (43,19) auf dem ersten Platz.

Bei den Wettbewerben in der Gruppen- und Feuerwehrstafetten der Kinder- und Jugendwehren wurden bei 58 teilnehmenden Mannschaften die meisten Urkunden und Pokale in den verschiedenen Altersklassen verteilt. „Es ist schön, dass sich so viele Nachwuchsteams beteiligen und wenn einige bis zum Erwachsenenalter dabeibleiben und sich in ihren Ortswehren engagieren, können wir zufrieden sein“, sagte Gallien.

Von Christine Lummert

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