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Brandenburg/Havel Krokodilgulasch und frittiertes Mars
Lokales Brandenburg/Havel Krokodilgulasch und frittiertes Mars
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11:17 19.02.2018
Nach vielen Stunden im Smoker wird das Fleisch butterweich. Quelle: Rüdiger Böhme
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Brandenburg/H

Da stimmte alles: Das Wetter, der Ort und der Anlass! Am Sonntagnachmittag ist das dreitägige Street-Food-Festival an der Brandenburger Regattstrecke zu Ende gegangen. Bereits im Vorfeld hatten die Organisatoren voraus gesagt, mehr als 10 000 Menschen an den Ort zu locken, an dem sonst gejubelt wird und der Schweiß in Strömen fließt, wenn die Weltelite mit Ruderboot oder Kanu über den Beetzsee jagt.

Tausende Besucher ließen am Wochenende sich die Köstlichkeiten aus aller Herren Länder schmecken, die es beim 1. Brandenburger Street-Food-Festival an der Regattastrecke am Beetzsee zu kosten gab.

Mancher hielt die Prognose für vermessen, dabei hatte die Organisatoren tief gestapelt. Wie erfolgreich die „Fressmeile“ sein würde, wurde dem Betrachter bereits klar, wenn er sich mit dem Auto den Gelände näherte. Kein Parkplatz weit und breit blieb frei. Menschenmassen, die sich dann stressfrei auf dem Gelände verteilten, ließen sich anlocken von dem Geruch feinster Speisen aus aller Welt. Wie schmeckt eigentlich frittierter Mars-Riegel? Oder kenianisches Krokodilgulasch? Die Antwort ließ sich schnell schmecken: Meisten großartig, fremdländisch – aber immer spannend. An mehr als 60 Ständen boten internationale Köche exotischen Spezialitäten an.

Das war nicht billig und mancher wusste sich auch über die drei Euro Eintritt zu beklagen – doch das Essen und der Ort waren ihr Geld wert. Die Streetfood-Welle mit ihren bunten Zelten, Ständen und Vintage-Trucks hat nun auch Brandenburg an der Havel erreicht. Das Bewusstsein für gutes Essen ist auch in der Havelstadt gewachsen, wie die Schlangen bewiesen, die sich dort bildeten, wo Fisch aufwendig gekocht und Fleisch viele Stunden zubereitet worden war.

Matthias Dressler, Schlagzeuger der Brandenburger Symphoniker, ist viel in der Welt herumgekommen. Am Wochenende lockte es ihn mehrfach an die Regattastrecke. Denn auch wenn die Portionen bewusst klein gehalten sind: Alles war nicht zu schaffen. Sein Favorit: Eine Art Hotdog aus Spanien und so scharf, dass ihm das Gericht den Atem verschlug. Mit hochrotem Kopf schwärmt Dressler von den Gericht und geht noch einmal zum Stand; nur um zu sehen, wie andere mit der scharfen Wurst zurande kommen. Michael und Andrea Prechtel sind pfiffig: Sie holen immer nur ein Gericht, das sie sich teilen. So schafft man mehr. Zwischen hunderten, gut gelaunten Gästen tummeln sich auch Heide Traemann und Dennis Bohne mit Tochter Annalena. Irgendwann lockt auch der leckerste Burger nicht mehr. Kein Problem: die Tribüne der Regattastrecke ist der ideale Ort um mit Blick auf den Beetzsee zu dösen. Fakt ist, das Street-Food-Festival macht Hunger auf Nachschlag.

Von Benno Rougk

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