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Brandenburg/Havel Krügermühle kommt unter den Hammer
Lokales Brandenburg/Havel Krügermühle kommt unter den Hammer
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16:06 06.02.2018
Die verwaiste Krügermühle in Bücknitz steht vor der Versteigerung. Quelle: Marion von Imhoff
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Bücknitz

Die unter Denkmalschutz stehende Krügermühle in Bücknitz soll am 17. März unter den Hammer kommen. Der aus neun Gebäuden bestehende Komplex wird auf der Frühjahrsauktion des Auktionshauses Karhausen versteigert. Das Mindestgebot wird laut Katalog mit 175 000 Euro angegeben. Die Stadt Ziesar hatte 2002 die an der Buckau gelegene Immobilie mit einer Grundstücksgröße von rund 10 000 Quadratmeter einem gemeinnützigen Verein unter Vorsitz von Rolf Czapiewski für einen symbolischen Euro überlassen. Für die Kommune war das stark sanierungsbedürftige Industriedenkmal eine unbezahlbare Altlast. Die jetzt anberaumte Versteigerung ist die Konsequenz aus dem jahrelangem Stillstand auf dem Gelände. 2013 hatte der Verein letztmalig am landesweiten Mühlentag teilgenommen.

In den ersten Jahren nach dem Erwerb hatte der Verein zunächst erhebliche Gelder in die Sanierung des Dachstuhls vom eigentlichen Mühlengebäude investiert. Überarbeitet wurde die Turbinenanlage zur Stromerzeugung, ein Kinoraum und ein Friseursalon mit musealer Ausstattung kamen hinzu. Bei öffentlichen Besuchstagen zog die 1905 erbaute Krügermühle zahlreiche Gäste an. Doch inzwischen ist die Anlage wieder in einen Dornröschenschlaf gefallen. Zum Komplex gehören neben dem viergeschossigen Mühlengebäude ein Turbinenhaus von 1930, das 1870 errichtete Bäckereigebäude, ein Brückenhaus, ein Büroanbau sowie mehrere Stallgebäude. Die Krügermühle steht für die Frühzeit der ländlichen Industrialisierung und dürfte heute zu den letzten noch funktionsfähigen Industriemühlen ihren Alters in Ostdeutschland gehören.

Von Frank Bürstenbinder

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