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Kulturförderverein ist eine Erfolgsgeschichte

Kloster Lehnin Kulturförderverein ist eine Erfolgsgeschichte

Der Kulturförderverein Gemeinde Kloster Lehnin hat in den Jahren seit seiner Gründung 2004 seine Mitgliederzahl fast verfünffacht. Seit rund fünf Jahren stemmt er jährlich auch ein anspruchsvolles Kabarett-Programm, das Künstler auf der Bühne des Café Niewar und im Klosterhof darbieten. So kommt am 16. Dezember auch ein Star aus der Heute-Show nach Lehnin.

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Hans-Joachim Heist (r.) kommt auf Einladung des Kulturfördervereins Kloster Lehnin im Dezember nach Lehnin. Er holt seinen für September geplanten Auftritt nach, den der Kabarettist für Dreharbeiten in Amsterdam (Foto) verschieben musste.
 

Quelle: ARD Das Erste

Kloster Lehnin.  
 Es ist ein Jubiläum: Seit rund fünf Jahren veranstaltet der Kulturförderverein Gemeinde Kloster Lehnin Kabaretts. Seit Bestehen des Vereins hat er seine Mitgliederzahl fast verfünffacht. Vor zwölf Jahren startete er nach Angaben es Vereinsvorsitzenden Berthold Satzky mit 17 Gleichgesinnten, die die Kultur in Lehnin und den weiteren 13 Ortsteilen anschieben und unterstützen wollten. Heute zählt der Verein 78 Mitglieder aus allen Dörfern der Region, aber vor allem aus Lehnin, Damsdorf und Göhlsdorf. Was ihnen gelungen ist, ist eine Erfolgsgeschichte: Zusammen stemmen die Männer und Frauen ein Programm, dass es zwar nicht von seiner Quantität, jedoch von seiner Qualität mit seinen Kabarettveranstaltungen durchaus mit kleineren und mittleren Kulturbühnen aufnehmen kann.

 So kommen am 9. Dezember Michael Ranz und Edgar May in den Klosterhof Lehnin mit ihrem satirischen „Weihnachtsprogramm“. Für den 16. Dezember hat der aus der Heute-Show im ZDF bekannte Hans-Joachim Heist zugesagt. Er bringt seinen Heinz-Erhardt-Abend auf die Bühne. Akteure vom Potsdamer Obelisk sind bereits fast Stammgäste. „Die Nachfrage des Kloster Lehniner Publikums ist beachtlich, selbst bei ,Tiere streicheln Menschen’, was eher das jüngere Publikum ansprach, hatten wir volles Haus“, berichtet Berthold Satzky. Zu den Aufführungen kommen nach Vereinsangaben nicht mehr nur Menschen aus den Orten des nahen Umlandes. Auch aus der Stadt Brandenburg, Potsdam und Berlin reisen die Gäste zu den Programmpunkten des Kulturfördervereins an.

Fast 2000 Menschen profitieren vom Vereinsengagement

Dieser nutzt den Saal des Café Niewars mit rund 200 Sitzplätzen und den Klosterhof in Lehnin. 600 bis 800 Menschen erreicht der Verein mit seinen jährlich rund vier Kabarett-Darbietungen. Nimmt man die Zahl der Besucher von Dorffesten hinzu, sind es fast 2000 Männer, Frauen und Kinder, die vom Engagement des Kulturfördervereins profitieren. Denn dieser unterstützt auch Dorffeste und örtliche Kulturaktionen in den Kloster-Lehnin-Ortsteilen.

Breit aufgestellt und sozial aktiv

Der Vereinsvorsitzende Berthold Satzky kommt aus Emstal, seine beiden Stellvertreter Monika Grimm aus Lehnin und Hans-Günther Pittelkow aus Nahmitz. Kassiererin ist Kerstin Köchel aus Damsdorf, Beatric Leonhardt aus Göhlsdorf und der Grebser Vize-Ortsvorsteher Harry Grunert gehören ebenso zum Vorstand. Das zeigt, wie breit das Gremium örtlich aufgestellt ist. „Jeder packt kräftig mit an“, sagt Satzky. Der Lehniner Weinladen trägt demnach ebenfalls zum Gelingen des Kulturangebots bei, weil dort der Vorverkauf der Karten läuft.

Netzwerken ist auch für die Kloster-Lehniner Kulturfans längst selbstverständliche Vereinsarbeit. Ortsvorsteher und die örtlichen Vereine zählen zu den ständigen Kontakten. Durch finanzielle Unterstützung des Puppentheaters für die drei- bis zwölfjährigen Besucher auf dem Adventsmarkt Lehnin durch den Verein können die Eintrittskarten vergünstigt verkauft werden.

Der Verein arbeitet zudem eng mit den ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern zusammen, die sich für „Miteinander in Kloster Lehnin“ stark machen. Das Spendenkonto für die Flüchtlingshilfe in Lehnin hält der Kulturförderverein bereit.

 

Heimatpflege und Heimatkunde hat sich der Kulturverbund ebenso auf die Fahne geschrieben wie ein flottes publikumswirksames Comedy-Programm. Nach Angaben des Vorsitzenden unterstützten Mitglieder auch das Anfertigen von Chroniken in den vergangenen Jahren für Lehnin, Grebs, Göhlsdorf, aber auch für Prützke, Netzen und Rädel formuliert werden.

Vereinschef Berthold Satzky

Vereinschef Berthold Satzky.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Für das kommende Jahr kündigte Berthold Satzky an, dass es wieder drei bis vier Veranstaltungen geben werde. „Ziel ist es, nicht nur den Interessen des gesetzteren Alters zu entsprechen – auch Kinder und Jugendliche werden bedacht.“

 

Von Marion von Imhoff

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