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Brandenburg/Havel LPG-Generation kommt in die Jahre
Lokales Brandenburg/Havel LPG-Generation kommt in die Jahre
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14:04 29.08.2016
Die Köpernitzer Senioren haben ein langes Arbeitsleben hinter sich. Quelle: SZ
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Köpernitz

Fast ein ganzes Leben lang wohnen Walter Kaht, Horst Stübing Heinz Krone, Ilse Heinz und Martin Schwill in Köpernitz. Alle finden ihr Rentendasein auf dem Lande gut. Haus, Grundstück, Garten und die Enkelkinder halten die Alten auf Trab. Rechnet man das Alter der Ältesten zusammen, kommen sie auf 406 Lebensjahre.

Gern erinnern sie sich an ihr Leben in Köpernitz zurück. Der 91 -jährige Walter Kath kam 1948 durch die Liebe nach Köpernitz. Er heiratete seine Irmgard und beide zogen zwei Kinder groß. Sein Heimatdorf war das benachbarte Buckau, in dem er 1927 geboren wurde. Kath arbeitete bis zum Eintritt in sein Rentenalter in der LPG Köpernitz. „Die Dorfgemeinschaft war früher gut. Wir halfen uns gegenseitig. Ich reparierte oft das Straßenlicht, wenn es ausfiel. Mit den Steigeisen meines Vaters kletterte ich zu den Straßenlampen empor und wechselte die Lampen aus“, erinnerte sich Kath.

Auch Horst Stübing ist ein Zugereister. „1958 kam ich aus Gollwitz bei Warchau durch die Heirat mit meiner Ilse in das Dorf. Das ist fast 50 Jahre her. Der 83jährige nennt die Jagd sein Hobby. „Ich habe hier meinen stärksten Keiler geschossen“, so Stübing. Er ist Mitglied in der Jägerschaft Ziesar-Bücknitz. „Wir waren während unserer Berufstätigkeit bei der LPG ein gutes Kollektiv. Einer für alle und alle für einen, das war unsere Devise“, so Horst Stübing. Seit sechs Jahren fährt der rüstige Rentner täglich nach Ziesar ins Pflegeheim, in dem seine Frau gepflegt wird, und besucht sie dort.

Heinz Krone (74) und Ilse Heinz (81) sind in Köpernitz geboren und aufgewachsen. Beide sind noch im alten Schulhaus eingeschult und bis zur vierten Klasse im Ort unterrichtet worden, erinnern sie sich. Martin Schwill dagegen kam auf Umwegen nach Köpernitz. Er wurde 1939 in Rastenburg in Ostpreussen geboren. Auf der Flucht mit seiner Mutter kam er 1948 in Köpernitz an. „Gearbeitet habe ich schon viel in meinem Leben und bin Köpernitz heimisch geworden“, weiß der Rentner zu berichten. Schwill lebt mit seiner Frau Siglinde und der Familie seiner Tochter und den zwei Enkeln im eigenen Haus. „Wir freuen uns, wenn die jungen Leute im Dorf Feste organisieren und uns dazu einladen. Früher waren wir diejenigen, die den Ort mitgestalteten, heute sind es unsere Kinder und Enkelkinder“, freuen sich die Senioren über den Generationswechsel.

Von Silvia Zimmermann

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