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Brandenburg/Havel Lampionumzug zum Martinsfest
Lokales Brandenburg/Havel Lampionumzug zum Martinsfest
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02:15 13.11.2017
Die Gäste haben schon ihre Laternen mit in die Katharinenkirche gebracht. Quelle: Jacqueline Steiner
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Brandenburg/H

Die katholische Dreifaltigkeitsgemeinde und die evangelische Innenstadtgemeinde St. Katharinen veranstalteten auch dieses Jahr wieder das Martinsfest in Brandenburg an der Havel. Sie wollen damit an die Tugend des Teilens und Abgebens erinnern.

„Wir hatten etwa 250 Teilnehmer“, sagte Anja Puppe, Pädagogin der Gemeinde St. Katharinen. „Weniger als im Vorjahr, das war leider dem Wetter geschuldet“.

Das Fest startete am Freitagabend in der Katharinenkirche mit einem Vortrag zur Vorgeschichte des Martinstags. Eingerahmt wurde dieser durch das Orgelspiel der Kantorin Suhyun Lim.

Hoch zu Ross: Der Heilige Martin führt den Umzug an. Quelle: Jacqueline Steiner

Von der Katharinenkirche ging es im Anschluss in einem Lampionumzug durch die Hauptstraße und über die Näthewinde zum Dom.

Angeführt wurde der Umzug von vier Bläsern der Brandenburger Symphoniker und dem auf einem Pferd reitenden Darsteller des Heiligen Martin. Im Domhof wurde das Martinsspiel durch eine Rede und den Segen des Pfarrers Philipp Mosch abgeschlossen.

Das Martinsfest erinnert an den römischen Soldaten Martin, der um das Jahr 316 nach Christus geboren wurde. Er soll an einem Wintertag an einem frierenden Bettler vorbei geritten sein. Aus Mitleid teilte Martin mit dem Schwert seinen Mantel und schenkte dem Bettler eine Hälfte. Auf dem Domhof wurden als Zeichen der Nächstenliebe symbolisch Martinshörnchen geteilt und an alle Gäste ausgegeben, die sich bei unchristlichem Wetter vor dem Heimweg zudem im Dom mit Punsch aufwärmen konnten. „Das Feedback der Gäste war trotz des Regens durchweg positiv“, sagte Puppe.

Von Tobias Wagner

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